+Nachhaltiges Wirtschaften

Green Deal - Wie sich der Weizen von der Spreu trennt

Sonntag, 03. Juli 2022
Marken erkennen zunehmend, dass nachhaltiges Wirtschaften den eigenen Unternehmenswert massiv steigern kann. Vorausgesetzt die Unternehmen schaffen es, den Verbraucher:innen transparent zu kommunizieren, was sie besser machen als die Greenwasher der Wettbewerber. Noch verstehen etliche Firmen den Green Deal der EU aber falsch, sagt Wolfgang Bscheid, Managing Partner von Mediascale. In seiner Talking-Heads-Kolumne warnt er die Unternehmen vor falschen Deals, die das Verbrauchervertrauen in "grüne" Produkte allgemein untergraben.
Bei Goldman Sachs und der DWS, der Fondstochter der Deutschen Bank, haben vor kurzem die Börsenaufsicht bzw. die Staatsanwaltschaft vorbeigeschaut. Der Vorwurf: Greenwashing. Nachhaltige Finanzprodukte würden vermarktet, die deutlich weniger grün sind als beworben. Noch laufen die Ermittlungen und eine finale Bewertung steht aus. Bisher war das Grün färben eigener Aktivitäten eine Unsitte, aber selten justitiabel. Das scheint sich gerade zu ändern.

Aber nicht nur die Finanzwelt auch andere Branchen geraten immer häufiger unter den Verdacht, dass Produkte und Services weniger nachhaltig sind, als es ihre - meist werbliche - Kommunikation verspricht.

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