Zitrön

So reagiert das Netz auf den Werbecoup von Citroën

Fisherman's Friend hat schnell und einfallsreich auf den Zitrön-Gag reagiert
© Fisherman's Friend
Fisherman's Friend hat schnell und einfallsreich auf den Zitrön-Gag reagiert
Es war eine Schlagzeile, die am Montag für ordentlich Wirbel und Stirnrunzeln sorgte. "Aus Citroën wird Zitrön", hatte der französische Autobauer gestern auf allen Kanälen verkündet und den Schritt damit begründet, dass die Deutschen den Markennamen nicht korrekt aussprechen könnten. Während so mancher anfangs noch rätselte, ob der offensichtliche Werbegag tatsächlich ernst gemeint war, zieht die Marke aus der Groupe PSA ihren Kurs eisern durch - und erntet damit zahlreiche Reaktionen, und zwar nicht nur von Social-Media-Nutzern, sondern auch von Marken und sogar von Wettbewerbern.
Mit seiner fingierten Umbenennung hat Citroën einige Marken inspiriert. Allen voran Fisherman's Friend.


Die Lutschpastillen-Marke aus dem Hause CFP Brands reagierte mit am schnellsten auf die Citroën-Aktion. Auf Facebook postete Fisherman's Friend ein Motiv seiner Sorte "Lemon" - bloß, dass auf der Verpackung der Name durch "Zitrön" ausgetauscht wurde. 

Schnell dabei war auch Dr. Oetker: Der Food-Hersteller aus Bielefeld nahm sich auf Twitter ein Beispiel an Citroën - äh Verzeihung - Zitrön - und benannte sich mal eben in "Dr. Öttka" um. 


Die Vorlage von Citroën nahm auch der Versicherungskonzern Generali dankend an. "Wir leiden als Dschenerali mit Euch!", twitterte das Social-Media-Team des Konzerns gestern. 

Auch Globus macht bei dem Spielchen mit. "Wir haben sogar Bio-Zitrön", ist das Werbemotiv überschrieben, das der Handelskonzern auf Facebook hochgeladen hat. Nett ist auch der Begleittext: 
"Wenn das Leben dir Zitrön gibt, mach Limonade draus! Wir wünschen euch einen sonnigen Tag, eurer Glöbus-Team", heißt es in dem Beitrag. 

Auch andere Marketing-Kollegen spenden Applaus. "Heute morgen mit dem #Zitrön am Schatto Sollitüüt", schreibt etwa Michael Schmidtke, Director Digital Communications bei Bosch.

Allianz-Manager Timo Scheil bittet Citroën dagegen mit einem Augenzwinkern, die Entscheidung nochmal zu überdenken - und gibt eifrig Tipps, wie man Menschen die korrekte Aussprache von Markennamen beinringen kann. 

Auch die Wettbewerber machen bei dem Spaß mit. "Wichtige Info: Wir werden uns nicht in WauFee umbenennen. ", twittert Ole Reuss vom Volkswagen Digital Lab in Berlin. 

So kommentiert Toyota den Zitrön-Gag
© Screenshot Facebook
So kommentiert Toyota den Zitrön-Gag
Und Toyota zeigt sich angesichts der jahrzehntelangen Qualen von Citroën erleichtert, nicht einen ähnlichen Fehler begangen zu haben. "Schapoh - gut, dass wir uns in den 70ern gegen トヨタ entschieden haben", kommentiert der japanische Autobauer einen Facebook-Beitrag von Citroën. 

Herrlich sind natürlich wie fast immer auch die Reaktionen der Twitter-Gemeinde.

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