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Das neue Coke-Logo wurde von der geschwungenen Form auf den ikonischen 0,33-Literflaschen inspiriert
© Coca-Cola
Das neue Coke-Logo wurde von der geschwungenen Form auf den ikonischen 0,33-Literflaschen inspiriert
Nach der Bekanntgabe des Siegers im Coca-Cola-Pitch ist es auffällig ruhig geworden. Doch die Ruhe täuscht. Denn die Implementierung des neuen Marketing-Modells mit WPP und den weiteren Agentur-Partnern könnte die Marketing-Konventionen langfristig verändern. Für den Konzern geht es um eine neue Arbeitsweise und darum, die Komplexität der Marketingkommunikation wieder beherrschbar zu machen sowie die Wirkung seiner Werbebotschaften zu erhöhen. Und für die Agenturseite geht es um den Beweis, dass sie mehr sein kann, als ein Lieferant von bunten Bildern.
Es ist eine Botschaft, die Studierenden schon ab der ersten Marketing-Vorlesung eingetrichtert wird: Erfolgreich ist Marketing nur dann, wenn es die Konsumenten durch alle Stufen der Marketing-Funnels erfolgreich zum Produktkauf manövriert. Allerdings hat sich an den Rahmenbedingungen des Marketing-Funnels durch die Digitalisierung einiges geändert: Simple Werbebotschaften verfangen nicht mehr so einfach wie früher, Marken und Produkte werden viel leichter überprüfbar und die Konsumenten können ihre eigene Meinung einfach und viel lauter äußern. Sie sind nicht mehr Publikum sondern Gesprächspartner der Marken.

Seitdem sind die werbungtreibenden Unternehmen an der Suche, wie sie in den 50er und 60er Jahren entwickelte Werbeabläufe an die neuen Rahmenbedingungen anpassen können. Ein Konzern, der dabei einen besonders radikalen Neuanfang wagt, ist Coca-Cola.

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