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Per Klick in den Briefkasten des Kunden – so einfach geht Print-Mailing

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Die Idee ist simpel: Druckereien bieten einen speziellen Service für das Print-Mailing an; Werbungtreibende buchen über deren Online-Seite. Die Druckerei druckt und bereitet den Versand vor – und die Deutsche Post liefert aus. Zahlreiche Druck-Partner der Post bieten inzwischen diese Möglichkeit – und erleichtern Werbetreibenden den Weg zum Kunden.
Kunden aktivieren: Seit der Corona-Krise ist das für viele Shops und stationäre Geschäfte überlebenswichtig. Sie müssen ihre Bestandskunden und die Menschen in der unmittelbaren Umgebung informieren, dass es die Möglichkeit gibt, online oder telefonisch zu bestellen und ein Lieferservice eingerichtet wurde. Das Print-Mailing ist dafür ideal – nicht zuletzt dank seiner hohen Conversion Rate, wie die CMC Dialogpost-Studie 2020 bestätigt (siehe HORIZONT Online vom 3. Juni 2020).
 
Mit adressierten Werbesendungen Kunden aktivieren
Onlineprinters und die Druckerei Ottweiler informierten darum Ende Mai Gastronomen in Bayern und Baden-Württemberg über ihr Angebot, mit adressierten Werbesendungen Kunden zu aktivieren. Die Partner haben sich etwas einfallen lassen, um kleineren Werbungtreibenden oder solchen, die bislang ausschließlich auf Online-Marketing gesetzt haben, den Einstieg zu erleichtern.
 
Der Bestellweg ist gelernt: Es geht per Selfservice Tool via Internet. Einfach Webseite öffnen, registrieren, Kampagne konfigurieren, Druckdaten und Adressen hochladen – fertig. Über die Kooperationspartner ist die gesamte Abwicklung in einem buchbar:  vom Druck bis zum Versand und der Zustellung durch die Deutsche Post.
 
Die Strategie besteht darin, die Buchung von Werbesendungen so weit zu vereinfachen wie möglich. Eine wichtige Anforderung, wie Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing bei der Deutschen Post, anmerkt. „Print-Mailings sollen so einfach buchbar sein wie Google-Kampagnen“, sagt er.
 
Print-Mailing online buchen
Ganz neu ist die Idee nicht. Die Deutsche Post hat schon mehrere Partnerschaften mit Online-Druckereien und Druck-Dienstleistern geknüpft, um die Hürde für Print-Mailings möglichst niedrig zu halten. Und nicht zuletzt das eigene Selfservice Tool soll genau dieser Anforderung gerecht werden.
„Print-Mailings sollen so einfach buchbar sein wie Google-Kampagnen “
Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post

Die Zusammenarbeit mit Partnern wie Onlineprinters und Ottweiler sowie mit Flyeralarm oder BeBeyond basiert immer auf demselben Prinzip: Offene Schnittstellen machen es möglich, den Service der Deutschen Post in das Angebot des Partners zu integrieren. Für deren Kunden bedeutet das, dass sie sich im gewohnten Umfeld bewegen können, in dem sie auch sonst Drucksachen beauftragen. Nur, dass sich jetzt ganze Print-Mailing-Kampagnen über die jeweilige Plattform abwickeln lassen.
 
Kunden von Flyeralarm zum Beispiel können auf der Bestellseite der Online-Druckerei die Adressen ihrer Bestandskunden hochladen. Über flyeralarm-postaktuell.com gestalten Werbungtreibende bereits Flyer, Faltblätter, Selfmailer (gefaltete und verschlossene Briefe ohne Umschlag), Gruß- und Einladungskarten sowie Magazine und beauftragen die Verteilung nach Postleitzahlgebieten, Ortsteilen oder Haushalten in einem bestimmten Umkreis.
 
Flyeralarm druckt nach individuellen Kundenwünschen, verpackt und übergibt die Sendungen nahtlos an die Deutsche Post, die sich dann um die zuverlässige und effiziente Verteilung von Print-Mailings kümmert.
 
Druckereien erweitern ihr Angebot für Werbungtreibende
Anders ist der Weg bei Be.Beyond. Der Web-to-Print-Dienstleister hat das Selbstbuchungs-Tool der Deutschen Post in seine Produktfamilie Lead-Print integriert. Diese bietet Druckereien Lösungen für die Online-Konfiguration von Druckaufträgen (Web-to-Print).
 
Be.Beyond hat für die Kooperation ein eigenes Software-Modul (Add-on) entwickelt. Druckereien installieren dieses ganz einfach in ihrem Online-Druckshop und stellen so wiederum ihren Kunden – den Werbungtreibenden – ein Dialogmarketing-Selbstbuchungs-Tool zur Verfügung. Marketing-Verantwortliche wiederum können damit ihre Dialogmarketing-Kampagne vollumfänglich online planen und buchen.
 
Für kleinere Werbungtreibende wie Restaurants oder Einzelhändler kann das ein wichtiges Argument sein. Sie können damit Print-Mailings auch in geringerer Auflage von einigen Hundert Exemplaren buchen und müssen weder teure Dienstleister beschäftigen noch aufwendige Buchungsprozesse durchstehen. Jetzt, wo sie nach dem Lockdown erstmals wieder Luft holen können.
 
Um den Anreiz zu erhöhen, haben Onlineprinters und Ottweiler gleich einen Gutschein mitgeschickt. Per Print-Mailing, versteht sich.
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