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Corona hat auch die Werbeindustrie infiziert
Gerd Altmann auf Pixabay
Werbefilmproduktionen aussetzen

Appell von GWA, OWM, Produzenten Allianz und ZAW

Corona hat auch die Werbeindustrie infiziert
Die Entwicklung der Corona-Pandemie führt zu ungewöhnlichen Solidaraktionen. Nun melden sich GWA, OWM, Produzenten Allianz und ZAW in einem dramatischen Appell zu Wort. Mit dem Aufruf wollen die Verbände dafür Sorge tragen, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird und die Werbeindustrie insgesamt solidarisch, vorausschauend und besonnen handelt.
von HORIZONT Online Donnerstag, 19. März 2020
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Konkret geht es um drei Punkte:


1) Die werbewirtschaftliche Produktion, insbesondere Dreharbeiten für Filme und andere arbeitsteilig produzierte Formen kommerzieller Produktion, sollen sofort gestoppt werden. Anders könne die Einhaltung der Vorschriften gegen die Verbreitung des Corona-Virus nicht mehr zu "100 Prozent" gewährleistet werden. 

2) Zwingend nötig sei die Solidarität zwischen Unternehmen jeder Größe, um die Wertschöpfungsketten der Branche für die Zukunft nach Corona zu erhalten. Ziel müsse insbesondere sein, einen fairen Lastenausgleich für laufende Projekte zu finden. Nur so sei gesichert, das auch nach der Corona-Krise ein "funktionierender und wettbewerbsfähiger Dienstleistungsmarkt" für die deutsche Industrie besteht. 


3) die sofortige Umsetzung des wirtschaftspolitischen Hilfspaket der Bundesregierung wie die Erarbeitung weiterer Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität der Unternehmen.
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