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Volkswagen setzt das Carsharing unter Strom

Die Studie I.D. als „Shared“ Volkswagen.
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Die Studie I.D. als „Shared“ Volkswagen.
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Das ist eine Ansage: Ab kommenden Jahr wird die Marke Volkswagen ein nur mit E-Fahrzeugen betriebenes Carsharing anbieten. Die Wolfsburger haben sich zum Ziel gesetzt, nachhaltigster Volumenhersteller der Welt zu werden. Dies kündigte Vertriebs- und Marketingvorstand Jürgen Stackmann gestern in Berlin an.

Es riecht an diesem Mittwoch im DRIVE Volkswagen Group Forum in Berlin nach dem Startschuss in eine neue Mobilitätsära. Draußen an den Eingängen hängen Schilder, geschlossene Veranstaltung bis 15 Uhr. Drinnen feiert die Studie I.D Vizzon, das künftige Flaggschiff der Marke, bei der Eröffnung  der Ausstellung "Driving Vizzons to Reality" ihre Deutschlandpremiere. Es geht um autonomes Fahren, neue Dienste und auch darum, wie sich die Marke VW künftig ausrichtet. Kundennäher, individueller, nachhaltiger. Und es geht um Carsharing.

Im DRIVE Forum Volkswagen Group Forum in Berlin hat VW die Ausstellung Driving Vizzons to Reality eröffnet
Im DRIVE Forum Volkswagen Group Forum in Berlin hat VW die Ausstellung Driving Vizzons to Reality eröffnet (© VW)
Bislang waren die Wolfsburger hier eher zurückhaltend. In Hannover gab es mal einen Testlauf mit konventionellen Fahrzeugen. Doch in dem Markt setzen Car2go, Drive now und Flinkster die Akzente. Ab 2019 soll sich das ändern. Dann startet Volkswagen hierzulande sein eigenes Carsharing-Angebote. Rein elektrisch, ohne Emissionen. Das kündigte Vertriebs- und Marketingvorstand Jürgen Stackmann an. Und es wird nicht bei Deutschland bleiben. 2020 folgt der Roll out in den großen Metropolen in Europa, Nordamerika und Asien. "Wir rechnen mit 24 Millionen Kunden in Europa, die im Jahr 2025 Carsharing aktiv nutzen", sagt Stackmann. Warum VW jetzt in den Markt einsteigt? "Die Sharing-Modelle beginnen sich langsam durchzusetzen", sagt Stackmann. Daran möchte Volkswagen mit seinem Angebot teilhaben. Mit der elektrischen I.D-Familie - das erste Modell soll im Frühjahr 2020 auf den Markt kommen - schafft Volkswagen die Basis und eine Differenzierung.
"VW We"
Unter dem Namen "We" bündelt der Autobauer eine Vielzahl von Mobilitätsdienstleistungen. So können über eine App Dienste wie beispielsweise "Charge", "Park", "Delivery" oder "Online-Service" angesteuert werden. Stackmann kündigte an, dass der Autobauer dieses Angebot nach und nach ausbauen wird.
Bis zum Jahr 2025 soll bei VW die Hälfte des Absatzes aus Fahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb bestehen. Über die Plattform "We", unter der VW schon jetzt verschiedene Mobilitätsdienstleistungen anbietet, sollen die Kunden die E-Flitzer buchen können sowie weitere Services. Sukzessive sollen weitere Dienstleistungen wie eine Park App oder Location Based Vouchering hinzukommen. We gibt es seit ungefähr einem Jahr und ist ein Ökosystem für Mobilität, ähnlich wie es schon Mercedes-Benz mit "Mercedes Me" betreibt. Oder neuerdings auch Volvo mit "M". mir





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