Volkswagen

So radikal baut Jochen Sengpiehl das VW-Marketing um

Läutet ein neues Markenkapitel bei VW ein: Jochen Sengpiehl
© Björn-Arne Eisermann
Läutet ein neues Markenkapitel bei VW ein: Jochen Sengpiehl
Bald wird es ernst: Zur IAA in Frankfurt präsentiert Volkswagen mit dem ID.3 sein erstes voll elektrisches Auto. Auch das Marketing hat seinen großen Auftritt: mit einem neuen Markenauftritt und einer Website, die Maßstäbe setzen soll. Der Mann, der das verantwortet, heißt Jochen Sengpiehl. HORIZONT hat den Manager getroffen. Im großen Exklusivinterview verrät er, warum er das Marketing so umfassend umkrempelt - und warum er heute ganz anders führt als früher.

Wie sieht modernes, zeitgemäßes Marketing aus? Jemand, der sehr genaue Vorstellungen davon hat und sie auch robust umsetzt, ist Jochen Sengpiehl, seit zwei Jahren - wie schon mal von 2006 bis 2008 - Marketingschef bei VW.  Unter seiner Ägide schreitet der Digital-Share am Media-Budget, das sich weltweit auf 1,6 Milliarden Euro türmt,  in Riesenschritten Richtung 50 Prozent. Was den deutschen Vermarktern zu denken geben dürfte: Die beiden US-Plattformen Google und Facebook spielen in Sengpiehls Überlegungen eine ganz zentrale Rolle.

"Ziel ist, die Effizienz im Marketing um einen zweistelligen Prozentsatz zu verbessern"

Herr Sengpiehl, alle sprechen über die neue Marketingstrategie von Volkswagen, auch die Medien-Vermarkter. Wie bitter wird es für TV und Print, wie massiv steuern Sie auf Digital? Es ist eine Tatsache, dass sich das Mediennutzungsverhalten der Menschen rasant verändert und wir als Advertiser darauf eine Antwort finden müssen. Bei unserer eManifesto-Kampagne für den ID.3 haben wir mit dem Dreiklang aus Digital, TV und elektronischer Außenwerbung herausragende Ergebnisse erzielt.

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