Visual Statements

Tinder geht mit Social-Media-Kampagne auf Millennials-Fang

So trommelt Tinder in sozialen Medien für sich
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So trommelt Tinder in sozialen Medien für sich
Eine schnelle Nummer, eine ernsthafte Beziehung oder lose Freundschaften: Tinder-Nutzer steuern die App aus ganz unterschiedlichen Gründen an - immer auf der Suche nach interessanten neuen Leuten. In einer aktuellen Social-Media-Kampagne setzt Tinder an diesem Gedanken an und hat es insbesondere auf die Millennials abgesehen.
Für die Social-Media-Kampagne, die morgen an den Start geht, macht sich die Dating-App die Reichweite von Visual Statements zu Nutze. Bei dem 2014 in Freiburg gegründeten Unternehmen handelt es sich um einen Social Publisher, der es mit Sprüchebildern auf Facebook und Instagram eigenen Angaben zufolge auf über 30 Millionen Netto-Kontakte im Monat bringt - der Großteil davon sind Millennials.

Über einen Kampagnenzeitraum von drei Monaten schaltet Tinder bei Visual Statements ab morgen zwölf Motive (ein Teil davon in Bildergalerie unten), in denen das US-Unternehmen unter dem Hashtag #Tindertips der Millennial-Zielgruppe Dating-Ratschläge erteilt. Einige davon kommen mit einem Augenzwinkern daher - etwa, wenn es wie in einem Bild heißt: "Was ziehe ich zu meinem ersten Tinder-Date an? Fünf verschiedene Schwarztöne."

Tinder: Die Motive im Überblick


Es ist bereits die zweite Kampagne von Tinder bei Visual Statements. "Die Ergebnisse der ersten Kampagne im Frühjahr haben für sich gesprochen, so dass wir uns sehr freuen, unseren Nutzern, erneut amüsante und informative Visuals zu Tinder präsentieren zu können", sagt Benedikt Böckenförde, der das Unternehmen vor vier Jahren gründete und als Geschäftsführer leitet. Neben Böckenförde wird das Start-up auch von Kerstin Schiefelbein mit einer weiteren Niederlassung in Berlin geführt.



"Wir werten unsere Daten aus und wissen so ganz genau, worüber Millennials sprechen, wie sie über gewisse Dinge denken und was sie mögen. So sind wir in der Lage, Content zu kreieren, mit dem Millennials interagieren", erklärt Böckenförde die Arbeitsweise seines Unternehmens. "Tinder genießt eine hohe Akzeptanz in unserer Zielgruppe. Das hat die erste Kampagne Anfang 2018 bereits bewiesen."


Die Dating-App hat seit ihrer Gründung im Jahr 2012 in der digitalen Welt etwas geschafft, was sonst wohl nur Google gelungen ist: eine neue Produktkategorie eröffnet und den Firmennamen als Verb etabliert. Heute "tindern" die Internetnutzer, ebenso wie sie "googeln". Anfangs als Plattform für die schnelle Nummer abgetan, entwickelt sich die App mehr und mehr zu einer Art Kontaktvermittlung für alle möglichen Situationen.

Ein Tinder-Mitarbeiter der ersten Stunde, Produktchef Brian Norgard, betonte erst kürzlich im Interview mit HORIZONT Online: "Ich denke, da gibt es ein großes Missverständnis in der Szene. Auf allen Plattformen gibt es immer mehrere Use-Cases. Tinder wird von Leuten aus unterschiedlichen Gründen angesteuert - auch wenn viele das nicht vermuten. Unsere Nutzer sind etwa auf der Suche nach neuen Freunden, nach Kontakten in einer neuen Stadt oder nach ernsthaften Beziehungen." ron
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