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Die Innenstädte werden in dieser Weihnachtssaison wohl nicht allzu voll, da viele Verbraucher online shoppen
IMAGO / McPHOTO
Verbraucherstudie

Wo und wie die Deutschen Weihnachtsgeschenke kaufen

Die Innenstädte werden in dieser Weihnachtssaison wohl nicht allzu voll, da viele Verbraucher online shoppen
Im zweiten Jahr der Corona-Krise kommt Weihnachten erneut eine besonders hohe Bedeutung zu. Viele Menschen wollen ihre Liebsten zu diesem Anlass mit Geschenken verwöhnen und setzen dabei weiterhin verstärkt auf Online-Shopping - wohl auch aufgrund der aktuell rasant steigenden Infektionszahlen. Rabattschlachten wie der Black Friday und Cyber Monday stehen dagegen laut einer Studie der globalen Mediaplattform Teads in Deutschland nicht allzu hoch im Kurs. Auch welche Produktkategorien am gefragtesten sind, zeigen die Ergebnisse.
von Helena Birkner Dienstag, 16. November 2021
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Insgesamt wollen demnach sieben von zehn Konsument:innen in Deutschland zum diesjährigen Weihnachtsfest Geschenke kaufen. Von jenen, die das geplant haben, wollen 64 Prozent nach eigenen Angaben im Netz auf virtuelle Shopping-Tour gehen. Weitere 12 Prozent gaben an, sich online inspirieren zu lassen, dann aber im Laden zu kaufen, während 5 Prozent das sogenannte Pick-Up Shopping bevorzugen: Sie bestellen online und holen die Ware anschließend selbst im Laden ab. 45 Prozent haben vor, ihre Geschenke vor Ort im Einzelhandel zu erwerben.

© Teads
Anders als in den USA oder China spielen die Schnäppchenaktionen rund um den Black Friday und Cyber Monday hierzulande immer noch eine untergeordnete Rolle im Weihnachtsgeschäft. So sind mehr als ein Viertel (27 Prozent) der deutschen Verbraucher noch unentschlossen, ob sie am Black Friday und Cyber Monday Geschenke zum Fest der Liebe erwerben. 23 Prozent wollen die Sale-Tage zwar nutzen, 14 Prozent davon aber nicht für Käufe im Kontext von Weihnachten. Ganze 50 Prozent der Verbraucher:innen gaben an, die Rabatt-Events zu ignorieren.
© Teads
Unter den von Teads abgefragten Geschenkkategorien stehen technische und elektronische Geräte wie Handys, Konsolen und Computer mit 26 Prozent ganz oben auf der Liste. Es folgen Kleidung, Accessoires, Kosmetik- und Luxusartikel mit 24 Prozent, während 18 Prozent Spielzeug kaufen wollen und 13 Prozent Dienstleistungen verschenken, wie Tickets, Gastronomie- oder Spa-Besuche. 51 Prozent gaben an, Geschenke zu kaufen, die in keine dieser Kategorien fallen.
© Teads
"Die pandemische Lage hat ein exponentielles Wachstum in der digitalen Welt ausgelöst, das fast alle Wirtschaftsbereiche ins Internet verlagert und das Vertrauen der Verbraucher in das Internet positiv beeinflusst hat. Bei den Wünschen der Verbraucher:innen für die Weihnachtszeit liegt der Schwerpunkt auf Online Shopping. Dies schafft neue Möglichkeiten für Marken, sich für die kommenden schwierigen Monate neue Potentiale durch Sales Anreize wie Black Friday zu sichern", sagt Björn Radau, Senior Director Marketing & Communications bei Teads.

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Für die Studie "Christmas Pulse" befragte Teads im August über 300 Verbraucher:innen in Deutschland anhand von drei Multiple-Choice-Fragen zu ihren diesjährigen Weihnachtsplänen, um ihre aktuelle Einstellung zur Vorweihnachtszeit zu ermitteln. Die Umfrage wurde im Teads-eigenen Publisher Netzwerk in acht europäischen Ländern platziert und basiert auf den Angaben von insgesamt mehr als 2400 Befragten.

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