US-Präsidentschaftswahl

Wie Donald Trump und Joe Biden den Endspurt im Wahlkampf angegangen sind

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Donald Trump und Joe Biden während des ersten TV-Duells - wer wird morgen die Wahl gewinnen?
© Imago Images
Donald Trump und Joe Biden während des ersten TV-Duells - wer wird morgen die Wahl gewinnen?
Man konnte Donald Trump am letzten Wochenende seines Wahlkampfes durch nichts anmerken, dass er gerade erst vom Coronavirus genesen ist oder dass er auf das stolze Alter von 75 Jahren zugeht. Der Präsidentschaftskandidat schien auf der Zielgeraden seiner Kampagne über ein schier unbegrenztes Energiereservoir zu verfügen. Dafür konnte Konkurrent Joe Biden aus vollen Kassen schöpfen und noch mal mächtig in die so wichtige TV-Werbung investieren.
Alleine am Sonntag hatte Trump fünf Auftritte vor Wählern in fünf Staaten. Trump jettete von Michigan über Iowa nach North Carolina und Georgia. Er beschloss den Tag nach Tausenden von Flugkilometern im Wackelstaat aller Wackelstaaten Florida, wo seine Anhänger bis um 23 Uhr auf dem Rollfeld darauf warteten, dass Trump der Air Force One entsteigt. Bis er fertig war, hatte die Veranstaltung die Corona-bedingte Sperrstunde des Landkreises Miami Dade überschritten.

Das Fieberhafte des letzten Pushes von Trump hatte einen Beigeschmack von Verzweiflung. Trump lag seit dem Frühjahr in den Umfragen deutlich zurück und der Nachteil wollte auch in den letzten Wochen seiner Kampagne einfach nicht schwinden.

Doch Trump entschloss sich, sich im Finale mit den gleichen Mitteln gegen den Trend zu stemmen, mit denen er bereits seit Monaten aufzuholen versucht.

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