Umfrage

Das sind die zehn gefährlichsten Krisenauslöser in der PR

Gründe für eine Krise gibt es viele
© Gerd Altmann auf Pixabay
Gründe für eine Krise gibt es viele
Auslöser für Skandale und Krisen gibt es wie Sand am Meer. Wenn das Kind dann in den Brunnen gefallen ist, schlägt die Stunde der Kommunikationsprofis in den Unternehmen. Die PR-Spezialisten werden dann zu Krisen-Kommunikatoren und haben die undankbare Aufgabe, die Kuh irgendwie vom Eis zu schieben. Doch wodurch werden Krisen eigentlich am häufigsten ausgelöst? Antworten auf diese Frage liefert eine Umfrage von News Aktuell.
Unternehmen schlittern am häufigsten in eine Krise, wenn Fehler vertuscht werden. Das geht aus der Umfrage hervor, die die dpa-Tochter News Aktuell gemeinsam mit ihrem Schwesterunternehmen Faktenkontor durchgeführt hat. Laut dem PR-Trendmonitor, für den 510 deutsche Fach- und Führungskräfte der PR befragt wurden, glauben knapp zwei Drittel - nämlich 63 Prozent - der PR-Profis, dass das Verheimlichen von Fehlern nach hinten los geht.


Die zehn gefährlichsten Krisenauslöser in der PR

Quelle: News Aktuell
Die Chefetage trägt aus Sicht der PR-Profis ebenfalls nicht selten die Schuld. 30 Prozent der Befragten führen Krisen auf das Versagen der Chefs zurück, 29 Prozent sogar auf das persönliche Fehlverhalten der Bosse. Brenzlig wird es natürlich auch bei Razzien. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen halten 26 Prozent der Befragten als gefährlichsten Auslöser einer Krise. 

Sehr einflussreich ist inzwischen auch das Social Web: Shitstorms sind für 24 Prozent der befragten Kommunikationsprofis der gefährlichste Krisenauslöser. Vor negativen Auswirkungen durch fehlerhafte Produkte oder Falschmeldungen fürchtet sich hingegen jeder fünfte Kommunikationsprofi. Auch schlechter Service (12 Prozent) und schlechte Arbeitsbedingungen (11 Prozent) bereiten den Befragten Sorge. mas
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