Twilio-Studie

Unternehmen verschicken mehr E-Mails - aber die Öffnungsrate sinkt

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Unternehmen versenden mehr E-Mails als zuvor
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Unternehmen versenden mehr E-Mails als zuvor
E-Mail-Marketing erfreut sich offenbar nach wie vor großer Beliebtheit. Unternehmen haben im vergangenen Jahr mehr E-Mails an ihre Kunden verschickt als in 2018. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des US-Unternehmens Twilio hervor. Nur: Die Öffnungs- und Klickraten sind gesunken.

Wie die Twilio-Untersuchung zeigt, haben Unternehmen im Jahr 2019 im Mittel 8,3 E-Mails (Median) pro Monat an ihre Kunden versendet. Der Wert ist im Vergleich zum Jahr davor gestiegen. Im Jahr 2018 wurden im Mittel nur sieben Mails pro Monat von Unternehmen verschickt. Die Ergebnisse hat Twilio heute in seiner jährlichen "Twilio SendGrid Email Benchmark and Engagement Study" veröffentlicht. Dabei wurden insgesamt 1600 Konsumenten befragt und die Daten von weltweit 80.000 Twilio-Firmenkunden analysiert.



„E-Mail und Text-Nachrichten bleiben die wichtigsten Kanäle für Marken, um sich mit ihren Kunden zu vernetzen.“
Len Shneyder
Während sich die E-Mail also bei Marketing-Managern nach wie vor großer Beleibtheit erfreut, teilen die Kunden diesen Enthusiasmus offenbar nicht gleichermaßen. Wie aus der Twilio-Untersuchung nämlich ebenfalls hervorgeht: Die Öffnungsrate bei Mails ist im Jahr 2019 auf 14,5 Prozent gesunken. Im Jahr 2018 lag sie noch bei 18 Prozent. Entsprechend rückläufig ist die Entwicklung auch bei den Klick-Raten: Sie sind von 2 Prozent im Jahr 2018 auf 1,6 Prozent im Jahr 2019 gesunken.

Dennoch: "E-Mail und Text-Nachrichten bleiben die wichtigsten Kanäle für Marken, um sich mit ihren Kunden zu vernetzen", ist sich Twilio-Manager Len Shneyder sicher. Ein Argument dafür: Fast alle Befragten der Untersuchung (97 Prozent) geben an, dass sie am liebsten via E-Mail mit einem Unternehmen in Kontakt treten wollen. Angeblich checken 84 Prozent der Befragten ihre Mails mindestens einmal am Tag. ron

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