Touristikanbieter

Wie die TUI Deutschland in die Zukunft reisen will

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Das Reise-Zentrum: Die Zentrale von TUI Deutschland in Hannover
© TUI Deutschland
Das Reise-Zentrum: Die Zentrale von TUI Deutschland in Hannover
Der Touristikanbieter TUI Deutschland verändert sein Geschäftsmodell und schraubt auch am Marketing. Die Vermittlung von Reisen macht heute nur noch 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus, der Rest kommt aus dem Betrieb eigener Flugzeuge, Hotels und Kreuzfahrtschiffe. Wie sich der Konzern für die Zukunft aufstellt und den reinen Online-Playern wie Booking.com entgegenstellen will.
Flüge bei Swoodoo, Hotels bei Booking.com, Ausflüge bei Get Your Guide: Der digital denkende Konsument hat heute zahlreiche Möglichkeiten, sich eine Traumreise selbst zusammenzubasteln. Ohne viel Aufwand, individuell, per App – und meistens auch noch günstig. Traditionelle Reiseveranstalter wie die TUI werden davon zunehmend herausgefordert. Der weltgrößte Touristik-Konzern hat deswegen sein Geschäftsmodell umgebaut. Die Vermittlung von Reisen macht heute nur noch 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus, der Rest kommt aus dem Betrieb eigener Flugzeuge, Hotels und Kreuzfahrtschiffe. Dieses Geschäft ist wesentlich effizienter zu betreiben und deutlich margenträchtiger.

Allerdings kann man sich bei der TUI auch eine Reise aus mehreren Bausteinen zusammenstellen. Die werden aber in der Regel zusammen bezahlt, was die Reise rein rechtlich zu einer Pauschalreise macht. Der Begriff sei zwar etwas angestaubt, sagt Hubert Kluske, seit dem vergangenen Jahr Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei TUI Deutschland in Hannover.

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