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Wie Ischgl als Corona-Sinnbild sein Image wieder aufbaut

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Der Tourismusverband Tirol umgarnt Urlauber seit Mai wieder mit einer Kampagne
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Der Tourismusverband Tirol umgarnt Urlauber seit Mai wieder mit einer Kampagne
Nach dem Imageschaden ist vor dem Wiederaufbau: Ischgl war einst ein weltweit bekannter Urlaubsort in Tirol, der gerade auch für seine Après-Ski-Partys berühmt war. Seit rund drei Monaten verbinden die allermeisten Menschen Ischgl nur noch mit dem Ort, der entscheidend zur Ausbreitung der Corona-Pandemie beigetragen hat. Damit sich das wieder ändert, arbeiten der Tourismusverband und Tirol Werbung bereits mit Hochdruck daran, die Kommunikation wieder hochzufahren.
Traumhafter Weitblick, bestens präparierte Pisten, ausgebuchte Hotellerie, ekstatisches Après-Ski – all das war mit dem Covid-19-bedingten Shutdown Geschichte. Was derzeit bleibt, ist die herrliche Natur und ein Schaden, der nicht nur wirtschaftlich enorm ist, sondern auch das Image ganzer Regionen massiv angegriffen hat. Ischgl ist für viele zu einem der Symbolbilder der Krise mutiert. Die österreichischen Touristiker geben sich zurückhaltend, aber zeigen perspektivisch Optimismus. Markenexperten sehen gute Chancen, aber einen langen Weg zurück.

Mehr als 5300 Menschen infizierten sich nach eigenen Angaben allein im Tiroler Tourismus-Hotspot Ischgl mit Corona, fast 3700 davon aus Deutschland. Das zeigen Recherchen des österreichischen Nachrichtenmagazins Profil. Erst spät wurden Maßnahmen ergriffen, das Virus konnte sich dadurch von Ischgl aus in 45 Länder verbreiten. "Der ökonomische Schaden für Ischgl ist enorm, genau beziffern lässt er sich derzeit noch nicht.

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