Tabakwerbung

Verbände kritisieren Unions-Pläne scharf

In der Politik werden wieder Pläne für ein vollständiges Tabakwerbeverbot diskutiert
© Fotolia/Rumkugel
In der Politik werden wieder Pläne für ein vollständiges Tabakwerbeverbot diskutiert
Das Anfang der Woche aus der Unions-Bundestagsfraktion bekannt gewordene Vorhaben, das Tabakwerbeverbot nun doch auf Plakat- und Kinowerbung auszuweiten, ruft erwartungsgemäß die Verbände der Zigaretten- und Werbeindustrie auf den Plan. "Wir halten das für einen ordnungspolitischen Dammbruch", sagt Jan Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands DZV. Es wäre das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass für ein frei handelbares Produkt keinerlei Werbung mehr erlaubt sei, so Mücke weiter.
Schon bei einer Anhörung im Bundestag im Dezember vergangenen Jahres hatte sich der frühere FDP-Parlamentarier gegen ein vollständiges Tabakwerbeverbot ausgesprochen und vor einem verfassungswidrigen Eingriff in Freiheits- und Grundrechte gewarnt. Ähnlich argumentiert auch ZAW-Manager Manfred Parteina, der von einem "ordnungspolitischen Sündenfall" spricht.

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