#StopHateForProfit

Warum die Berliner Veganz Group am Werbeboykott festhält

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Veganz-Gründer Jan Bredack
© Veganz Group AG
Veganz-Gründer Jan Bredack
Als die Initiative #StopHateForProfit im Juni weltweit Fahrt aufnahm, war ein Unternehmen aus Berlin ganz vorn mit dabei: Die Veganz Group kündigte früh an, im Juli keine Anzeigen auf Facebook und Instagram zu schalten. Jetzt ist Ende August - und Veganz wirbt nach wie vor nicht auf beiden Plattformen. Warum das Unternehmen an dem Werbeboykott festhält und welche Auswirkungen das hat, erklärt Gründer und Vorstandschef Jan Bredack im Interview.
Herr Bredack, Veganz hat sich als eines der ersten deutschen Unternehmen der Initiative #StopHateForProfit angeschlossen. Ende Juli lief die Aktion offiziell aus. Werben Sie jetzt wieder auf Facebook und Instagram?
Wir bleiben uns treu und werben weiter nicht auf Facebook und Instagram – auch wenn wir damit die Sichtbarkeit unserer Marke enorm verringern. Denn ohne bezahlte Anzeigen ist man bei Facebook ja so gut wie unsichtbar. Einzige Ausnahme ist unsere Marke Bieneninsel, die wir letztes Jahr mit Veganz gegründet haben und die über unsere Facebook-Seite beworben wird.

Warum boykottieren Sie Facebook weiter? Weil nichts passiert ist? 

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