Statt Genfer Autosalon

Autobauer verlegen die Show ins Internet

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Der Genfer Autosalon wurde von den Schweizer Behörden abgesagt
© Genfer Autosalon
Der Genfer Autosalon wurde von den Schweizer Behörden abgesagt
Nach der Absage des Genfer Autosalons wegen des Coronavirus präsentieren die deutschen Autohersteller ihre neuen Modelle jetzt im Internet. Einhellig zeigten sie am Freitag Verständnis für die Entscheidung der Schweizer Regierung, wegen der Virus-Epidemie alle Großveranstaltungen und damit auch die Automesse zu verbieten.
BMW wollte in Genf am Dienstag die Weltpremiere des Concept i4 feiern - ein vollelektrisches Gran Coupé, das nächstes Jahr in München vom Band rollen und Tesla Konkurrenz machen soll. Jetzt will BMW-Chef Oliver Zipse das Fahrzeug in einer digitalen Pressekonferenz aus dem Münchner BMW-Forschungszentrum zeigen. Sie soll via Live-Stream übertragen werden. 


Audi plante in Genf die Weltpremiere des Audi A3 Sportback und wollte zwei neue Varianten des großen vollelektrischen e-tron vorstellen, den e-tron S und den e-tron S Sportback. Jetzt findet das Ganze in Ingolstadt statt. "Für Kunden, Interessierte und Fachpresse sendet Audi am 3. März eine Online-Weltpremiere im Audi Media Center sowie auf den Social Media Kanälen von Audi", erklärte die VW-Tochter. 

Mercedes teilte mit: "Unsere für Dienstag in Genf geplante Pressekonferenz findet in digitaler Form statt. Wir freuen uns auf viele virtuelle Teilnehmer." Mercedes will die überarbeitete E-Klasse und neue Plug-In-Hybrid-Modelle der Kompaktklasse zeigen. Wann, sei noch offen. 


Autosalon-Chef Maurice Turrettini sagte in Genf: "Dies ist ein Fall von höherer Gewalt. Für die Aussteller, die massiv in ihre Präsenz in Genf investiert haben, ist dies ein herber Verlust." Aber die Gesundheit aller Beteiligten habe Vorrang. dpa
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