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Jürgen Klopp trägt ab sofort Adidas
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Nike hat Liverpool, Adidas holt Klopp

Jürgen Klopp trägt ab sofort Adidas
Adidas meldet einen prominenten Neuzugang: Neuer Botschafter der Marke mit den drei Streifen wird Jürgen Klopp. Der Trainer des englischen Fußball-Meisters FC Liverpool tritt damit praktisch in Konkurrenz zum offiziellen Ausrüster seines Clubs: Die "Reds" werden ab der neuen Saison von Nike ausgestattet.
von Ingo Rentz Montag, 07. September 2020
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Klopp, der bis zuletzt für den bisherigen Liverpool-Ausrüster New Balance als Markenbotschafter unterwegs war, wird nun künftig in den globalen Werbekampagnen von Adidas zu sehen sein, wie das Herzogenauracher Unternehmen mitteilt. Klopp gesellt sich damit zu einer illustren Testimonial-Familie, zu der im Fußball-Bereich bereits Top-Kicker wie Lionel Messi oder Serge Gnabry gehören.

"Jürgen Klopp und die Marke Adidas verbindet eine bedingungslose Leidenschaft für den Fußball und das Streben nach Höchstleistung", sagt Adidas-CEO Kasper Rorsted. "Dennoch ist er trotz seiner Erfolge stets bodenständig und verliert nie den Blick für das Wichtige im Leben." Damit sei Klopp wesentlich mehr als "The Normal One" - so präsentierte sich Klopp bei der Vorstellung als neuer Liverpool-Coach vor fünf Jahren in Anlehnung Jose Mourinho, der sich einst selbst als "The Special One" bezeichnet hatte. Viel mehr sei Klopp "The Original One", so Rorsted. "Wir sind sehr stolz auf diese Partnerschaft."

Klopp selbst, der auch für Opel, Erdinger und die Deutsche Vermögensberatung als Testimonial arbeitet, sagt: "Ich war schon immer ein großer Fan der 'drei Streifen'. Die Marke Adidas verkörpert für mich lange Tradition und eine tiefe Verwurzelung im Sport. Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit." Wie viel Adidas Klopp für die Zusammenarbeit zahlt, teilte das Unternehmen nicht mit. Gegenüber der FAZ, die hierzulande als erstes Medium über den Deal berichtet hatte, sagte Rorsted lediglich: "Ein gutes Produkt hat seinen Preis." Das Zutrauen in Herzogenaurach, dass Klopp sein Geld wert ist, ist also offenbar sehr groß. Unter anderen Umständen wäre ein derart teures Engagement auch kaum zu rechtfertigen. Denn Adidas wurde vom Lockdown zu Beginn der Corona-Krise hart getroffen. Allein im 2. Quartal brach der Umsatz des Unternehmens um gut ein Drittel auf 3,6 Milliarden Euro ein. Der Verlust betrug unter dem Strich etwa 300 Millionen Euro.

Seitdem hat das Geschäft wieder deutlich angezogen. Für das laufende Jahr rechnet man bei Adidas dennoch mit einem Umsatz von fünf bis neun Prozent unter Vorjahr. ire
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