Die Dienstwagen der FC-Bayern-Stars wird künftig wohl nicht mehr Audi, sondern BMW liefern
© Audi / Katrin Ebner
Die Dienstwagen der FC-Bayern-Stars wird künftig wohl nicht mehr Audi, sondern BMW liefern
Gerüchte gab es schon länger, jetzt wird es offenbar ernst. Der FC Bayern bekommt laut einem Bericht des "Manager Magazins" einen lukrativen neuen Geldgeber. Wie das Blatt unter Berufung auf Aufsichtsrat Edmund Stoiber am Donnerstag schrieb, wird der Münchner Autobauer BMW den Konkurrenten Audi als Partner und Anteilseigner ablösen.
Dass BMW seinen Wettbewerber Audi beim FC Bayern ablösen will, wurde zuletzt im Herbst 2018 kolportiert. Wie es scheint, ist der Deal bereits so gut wie fix. "Beide Seiten haben bereits im letzten Jahr eine Absichtserklärung unterschrieben", sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident, der im Kontrollgremium des deutschen Fußball-Rekordmeisters sitzt, dem Blatt. BMW kommentierte den Bericht nicht.


Der Vertrag des FC Bayern mit Audi läuft eigentlich noch bis 2025. Spätestens dann, lieber aber deutlich früher, wolle BMW beim Serienmeister einsteigen, hieß es. Der Münchner Konzern wolle auch den Audi-Anteil von 8,33 Prozent an der Fußball-AG des FC Bayern übernehmen. Mit Verweis auf die Vertragspartner nennt das "Manager Magazin" 800 Millionen Euro, die BMW in den Deal investieren wolle.

"Für den FC Bayern hochattraktiv ist, dass dies BMWs einziges Engagement im Fußball bleiben wird", wurde Stoiber zitiert. Wie weiter berichtet wurde, erhalte der Verein von BMW in etwa das Doppelte von dem, was Audi bisher überwies. Bei den Basketballern des FC Bayern soll BMW bereits zum 1. Juli als Partner einsteigen. dpa
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