Spendenaktion für Flutopfer

Aktion Deutschland Hilft und Proximity drehen auf TikTok die Zeit zurück

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Die Folgen der Flutkatastrophe in Deutschland zu beheben, ist das Anliegen der Social-Media-Kampagne
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Die Folgen der Flutkatastrophe in Deutschland zu beheben, ist das Anliegen der Social-Media-Kampagne
Der 13. Oktober gilt seit 2009 als der Internationale Tag der Katastrophenvorbeugung. Dieses Datum haben das Bündnis für Katastrophenhilfe "Aktion Deutschland Hilft" und die zu BBDO gehörende Agentur Proximity zum Anlass für einen Spendenaufruf der besonderen Art genommen. Ein rückwärts abgespieltes TikTok-Video der Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen soll dazu animieren, die Betroffenen finanziell zu unterstützen. Denn auch drei Monate nach dem Unglück gibt es noch viel zu tun.
Was wäre, wenn wir die Zeit zurückdrehen und die Flutkatastrophe ungeschehen machen könnten? Dieses Gedankenexperiment bildet die Grundlage der Social-Media-Kampagne "Reverse the Damage". TikTok User werden dazu aufgerufen, ein Video zu teilen, das mit der Reverse-Funktion der App erstellt wurde und dieses beim Re-Posten mit einem Spendensticker zu versehen. So sollen eine möglichst hohe Aufmerksamkeit für die Arbeit der "Aktion Deutschland Hilft" erzielt und Spenden gesammelt werden. Das funktioniert über den TikTok Account @aktion_deutschland_hilft sowie durch Verwendung des Hashtags #reversethedamage.

Das nur 25-sekündige Kampagnenvideo ist sehr nüchtern gehalten. Über den rückwärts abgespielten Bilder der Flutkatastrophe prangt der Spendensticker, ergänzt durch das Motto "Fluten wir TikTok mit Gutem" und das Logo der "Aktion Deutschland Hilft". Eine Computer-Stimme aus dem Off fasst kurz und knapp das Geschehene und den Ansatz der Aktion zusammen.
Die Bündnisorganisationen will mit den Geldern sowohl die Betroffenen unterstützen, als auch die Katastrophenvorsorge in Deutschland. Bis die Schäden der verheerenden Überschwemmungen im Juli vollständig beseitigt und der Wiederaufbau abgeschlossen sein wird, werden voraussichtlich noch einige Jahre vergehen.

Die Solidarität mit den Opfern war von Anfang an gerade in Social Media hoch. "Es ist großartig, diesen Zusammenhalt zu sehen. Das zeigt: Soziale Netzwerke können auch Menschen zusammenbringen und eigenen sich so dazu, gemeinsam Gutes zu tun und für Menschen in Not solidarisch zu sein", sagt Thilo Reichenbach, Leiter der Abteilung Marke & Online bei "Aktion Deutschland Hilft".

"Bei uns in der Agentur waren einige Kolleg:innen direkt von der Flutkatastrophe betroffen. Deswegen möchten wir langfristig helfen. Und am besten helfen wir mit kreativen Lösungen, die wie in diesem Beispiel durch nativen und aktivierenden Content die Multiplikationseffekte sozialer Plattformen smart nutzen", so Cornelius Kölblin, Geschäftsführer der Agentur Proximity.
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