Sozialismus-Thesen

Sixt macht Juso-Chef Kevin Kühnert einen Vorschlag

Juso-Chef Kevin Kühnert ist das Testimonial des aktuellen Sixt-Motivs
© Sixt / Facebook
Juso-Chef Kevin Kühnert ist das Testimonial des aktuellen Sixt-Motivs
Endlich einmal wieder ein Anlass für Sixt, ein augenzwinkerndes Social-Media-Motiv ins Netz zu stellen: Auf seiner Facebook-Seite hat der Pullacher Autovermieter auf die von Juso-Chef Kevin Kühnert losgetretene Sozialismus-Debatte reagiert.
"Lieber Kevin, gerne auch gleich alle Autobesitzer enteignen", heißt es auf dem Motiv, auf dem das Konterfei des 29-Jährigen Politikers zu sehen ist. Die Logik dahinter: Wer kein Auto besitzt, muss eines mieten. Das von Jung von Matt kreierte Motiv soll am morgigen Samstag nach Aussage einer Sixt-Sprecherin auch in diversen Zeitungen erscheinen.
Kühnert hatte kürzlich in einem Interview mit der Zeit gesagt, er trete für die Vergesellschaftung großer Unternehmen ein und hatte als Beispiel den Autohersteller BMW genannt. Ohne Kollektivierung sei "eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar", so Kühnert. Auch sei er dafür, dass man nur so viel Wohnraum besitzen dürfe, wie man selbst nutze. Im Optimalfall gebe es überhaupt keine privaten Vermietungen mehr. Im Spiegel hat Kühnert diese - von vielen Seiten heftig krisitierten - Thesen nun erneut bekräftigt.


Würde man diese Prinzipien auch auf Autofahrer anwenden, wäre Sixt aber nur ein Profiteur von vielen. Tatsächlich dürften Carsharing-, Ridesharing- oder Bikesharing-Angebote ebenso profitieren wie die Deutsche Bahn.

Zumindest was Carsharing anbelangt, will Sixt seine Position selbst stärken: Ein eigenes Angebot hierfür hat das Unternehmen erst vor Kurzem gestartet. Sixt Share soll durch "die Verschmelzung von Autovermietung und Carsharing" eine neue Produktkategorie definieren, erklärte Strategievorstand Alexander Sixt hierzu. ire

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