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Twitter nutzte Telefonnummern für personalisierte Werbung

© Marco Saal
Twitter hat einen problematischen Umgang mit Nutzerdaten eingeräumt. Der Dienst nutzte Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die von Nutzern für Sicherheitszwecke hinterlegt wurden, auch zum Schalten von personalisierter Werbung. Es habe sich um einen Fehler gehandelt, der am 17. September behoben worden sei, erklärte der Kurznachrichtendienst am späten Dienstag.

Facebook hatte vor einigen Monaten ein ähnliches Vorgehen eingeräumt - und der Vorfall wurde auch im Zusammenhang mit der US-Datenschutzstrafe von fünf Milliarden Dollar gegen das Online-Netzwerk erwähnt.



Bei Twitter können Nutzer E-Mail-Adressen und Handy-Nummern hinterlegen, um die sicherere Zwei-Faktor-Anmeldung zu nutzen. Firmen, die Werbung bei Twitter schalten, können wiederum Listen mit Kontaktdaten ihrer Kunden hochladen, um sie auch bei dem Dienst gezielt ansprechen zu können. Die für Sicherheitszwecke hinterlegten E-Mail-Adressen und Telefonnummern seien mit diesen Listen abgeglichen worden, obwohl das nicht hätte passieren sollen, erklärte Twitter. Die Werbekunden hätten aber keinen Zugriff auf diese Daten gehabt. dpa


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