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So kam der Papier-Prototyp bei den Testern an

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Ritter Sport hat mit Papierverpackungen experimentiert
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Ritter Sport hat mit Papierverpackungen experimentiert
Ende Januar hat Ritter Sport ein Test-Sortiment von in Papier verpackten Schokoladentafeln angeboten. Nun hat das Unternehmen bekannt gegeben, wie die neuartige Verpackung bei den 500 Testern angekommen ist.
Insgesamt hätten sich 24.000 Personen als Tester beworben, die 500 Glücklichen wurden per Los ausgewählt. Davon hätten 80 Prozent angebenen, dass das Thema Verpackung für sie grundsätzlich eine hohe Relevanz habe, wie die Waldenbucher in einem Blogbeitrag mitteilen.


Dabei hatte es Ritter Sport offenbar mit einem recht kritischen Publikum zu tun. So gaben die Tester unter anderem an, dass eine Schokoladenverpackung reißfest sein müsse (42 Prozent) und den Geschmack nicht verändern dürfe. Außerdem legen 27 Prozent großen Wert auf die von Ritter Sport bekannten Knick-Verpackungen, wobei auch die Wiederverschließbarkeit eine große Rolle spiele.

Ebenfalls wichtig war den Testern, dass die Verpackung nachhaltig und umweltfreundlich ist und einwandfrei recycelt werden kann. Entsprechend gut kam das Testobjekt aus dem Hause Ritter Sport an: 94 Prozent der Tester fanden, dass sich der Papier-Protoyp von Ritter Sport von anderen Verpackungen positiv abhebt. 77 Prozent gaben an, dass sie die Papierverpackung gegenüber der aktuellen Kunststofffolie bevorzugen.


Wer nun glaubt, dass die Papier-Verpackung von Ritter Sport unmittelbar vor der Markteinführung steht, irrt jedoch. Ganz so weit ist man in Waldenbuch auch nach dem Test nicht. Im Blog heißt es: "Die perfekte Lösung haben wir noch nicht, deshalb werden wir auch in den nächsten Monaten entwickeln, verbessern, testen." ire
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