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Apps werden auf Smartphones immer populärer
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Report

Die erfolgreichsten Werbeformate in mobilen Apps

Apps werden auf Smartphones immer populärer
Wenn es um Mobile Advertising geht, macht Werbung in Apps inzwischen weltweit den Großteil der Spendings aus. Die Umsätze mit sogenannter In-App-Werbung haben die im mobilen Browser längst überholt. Das US-Unternehmen Smaato hat nun eine Untersuchung zur Preisgestaltung und Performance von In-App-Werbung veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Dimensionen der Markt mittlerweile angenommen hat.
von Giuseppe Rondinella Montag, 03. Juni 2019
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Allgemein lässt sich sagen: Der Markt für Werbung in Apps wächst derzeit stark. Im ersten Quartal 2019 wurde weltweit eine neue Rekordzahl von App-Downloads erreicht – insgesamt 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem Papier mit dem Namen "In-App Engagement and Conversion Report 2019" hervor, das die In-App-Advertising-Plattform Smaato mit Hauptsitz in San Francisco heute gemeinsam mit der US-Firma Liftoff veröffentlicht hat. Die Zeit, die Smartphone-Nutzer in Apps verbringen, steigt demnach an. Und das bringt die Werbebranche auf den Plan.


Die sucht nämlich verstärkt nach Möglichkeiten, ihre Werbebotschaften in Apps zu verbreiten. Von In-App-Display-Ads (Banner-Ads, Native-Ads, Interstitial-Ads) bis hin zu In-App-Video-Ads (Rewarded Video-Ads, Interstitial-Video-Ads, Outstream-Video-Ads, Instream-Video-Ads) gibt es bereits eine große Bandbreite. Im Prinzip gilt: Display-Ads sind in der Regel günstiger als Video-Ads. Also vor allem für Werbungtreibende geeignet, die für wenig Geld maximale Reichweite einkaufen möchten.

In-App-Video-Ads sind deutlich teurer, haben allerdings auch eine höhere Engagement- und Conversion-Rate zur Folge, wie der Smaato-Report zeigt. Die sogenannten Rewarded Video Ads stechen dabei besonders hervor: Bei der Werbeform bekommt der Nutzer ein Goodie geschenkt, etwa einen Punktebonus in einem Smartphone-Spiel, wenn er sich vorher ein Werbevideo angeschaut hat. Diese Rewarded Video Ads kosten trotz ähnlicher Konversionsraten bei allen wichtigen Leistungsindikatoren bis zu 86 Prozent weniger als Videoanzeigen insgesamt.


"Videoanzeigen sind in der Regel teurer als herkömmliche Displaywerbung. Der Bericht beweist jetzt, dass sie auch im gesamten Verlauf eine bessere Leistung erbringen und sich die Investition in den Kontakt mit hochwertigen Nutzern lohnt", sagt Mark Ellis, Gründer und CEO von Liftoff. "Werbungtreibende verfolgen die Aufmerksamkeitsverschiebung der Verbraucher auf mobile Apps – und das zu Recht. Dabei gibt es spezifische Strategien, mit denen sich In-App-Werbekampagnen optimieren lassen", fügt Arndt Groth, Präsident bei Smaato, hinzu.

Bei Smaato handelt es sich um eine globale In-App-Advertising-Plattform. Durch die Mobile Ad Server des Unternehmens erhalten Apps jeder Größe Zugang zu den weltweit agierenden Werbungtreibenden. Das ganze funktioniert über eine sogenannte Smaato-SDK (Software Development Kit), die Publisher verwenden können. Smaato wurde 2005 von Ragnar Kruse und Petra Vorsteher gegründet und verfügt neben seinem internationalen Hauptsitz in San Francisco über Niederlassungen in Berlin, Hamburg, New York, Shanghai, und Singapore.

Der komplette Report kann hier heruntergeladen werden. Zudem gibt es ab sofort hier ein großes Online-Special zum Thema Mobile Advertising. ron
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