RCKT

"Komm mal Klarna"-Kampagne geht in die zweite Runde

Klarna ist mit neuen Motiven auf den Plakatflächen zu sehen
© Klarna
Klarna ist mit neuen Motiven auf den Plakatflächen zu sehen
Seit diesem Sommer buhlt Klarna mit der großen Out-of-Home- und Digitalkampagne "Komm mal Klarna" um mehr Aufmerksamkeit. Nun geht der schwedische Zahlungsanbieter in die nächste Runde und adressiert erneut die Alltagsprobleme der jungen Generation. Die frechen Motive wurden wie zuvor auch von der Berliner Agentur RCKT entwickelt, die sich den DACH-Etat im Januar sichern konnte.
Der zweite werbliche Aufschlag von Klarna ist bereits seit Beginn des Monats in Deutschland und Österreich zu sehen und wird laut Unternehmen auch digital ausgespielt. Im Zentrum der Kampagne stehen erneut Alltagsprobleme und die inneren Konflikte, mit denen Menschen zwischen 20 und 40 Jahren im Alltag zu kämpfen haben. Die Mechanik, die ein wenig an die viel beachtete Fernet-Branca-Kampagne aus dem Jahr 2017 erinnert, ist dabei immer gleich: Der Absender inszeniert sich am Ende stets als großer Problemlöser.


Auf den Plakatmotiven, die regional angepasst wurden, steht beispielsweise geschrieben: "Wiesnkoks, aber Nase voll?" (zum Oktoberfest in München), "Im Herzen Individualist, aber im Schrank nur Schwarz? (Berlin), "Fischermütze, aber kalte Ohren? (Hamburg) oder "Düsseldorf im Herzen, aber Köln zum Karneval?" (Düsseldorf). Die Botschaft zum Schluss: Klarna kann zwar nicht alle Probleme lösen, verspricht aber "Smoooth Payments in einer Welt voller Struggles".

Komm mal Klarna: Die Motive in der Übersicht


"Mit der aktuellen Komm-mal-Klarna-Kampagne zeigen wir allgemein gesellschaftliche und relevante Alltagsprobleme und Konflikte auf. Auch wenn Klarna nicht alle Probleme lösen kann, so können wir zumindest für eine bessere Einkaufserfahrung sorgen. Getreu unserem Credo: Smoooth Payments in einer Welt voller Struggles", sagt Sibyll Brüggemann, Head of Marketing DACH bei Klarna. Ab November, so teilt der Bezahldienst mit, sollen dann Lösungsvorschläge für die unterschiedlichen Struggles in den Mittelpunkt der Kampagne gestellt werden.

Klarna ist zuletzt auch bei Investoren deutlich stärker in den Fokus gerückt. Im August konnte das Unternehmen den Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 460 Millionen Euro verkündenDamit wird der Bezahldienst inzwischen mit 5,5 Milliarden US-Dollar bewertet und stieg zum teuersten europäischen Fintech-Start-up auf. ron
stats