Rapper & Vermarktung

Hiphop.de ehrt Xatar als Macher des Jahres

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Hiphop.de Awards: Xatar, Rapper und Labelchef aus Bonn gewinnt den erstmals vergebenen Preis als "Macher des Jahres"
© Alles oder Nix Records
Hiphop.de Awards: Xatar, Rapper und Labelchef aus Bonn gewinnt den erstmals vergebenen Preis als "Macher des Jahres"
Deutschsprachiger Rap boomt, Acts wie Capital Bra, RAF Camora und Xatar dominieren die Downloadlisten. Klar, dass sich auch Markenverantwortliche verstärkt für die Szene interessieren und sich dank dieses Zusammenspiels auch die Vermarktungsszene um Rapper und Marken professionalisiert. Grund genug für das Magazin Hiphop.de, im Zuge seiner jährlichen Awards-Show erstmals auch einen Preis für den Macher des Jahres zu vergeben.
Rapper und Geld, das Bild hat eine ganz eigene opulente Ästhetik, die diverse Videos und Geschichten im echten Leben prägt - auch die von Xatar, Rapper und Labelchef aus Bonn, dem ersten „Macher des Jahres“ der Hiphop.de Awards, die seit mehr als zehn Jahren vergeben werden. Xatar hat seine eigene Geschichte als Gangster-Rapper mit krimineller Vergangenheit mit seinem Label Alles oder Nix Records in entsprechende Musikproduktionen umgesetzt; laut Hiphop.de-Chef Tobias Kargoll ist ihm allerdings der Wechsel in das neue Zeitalter der Rapszene nahtlos gelungen: „Der Bonner schafft es derzeit wie kein anderer, eine neue Generation von Rappern ideal in Szene zu setzen“, urteilt Kargoll. Für seine Schützlinge Eno und Mero habe Xatar 2019 unter anderem Deals mit Adidas und Puma in trockene Tücher gebracht.


Hiphop.de-Chef Tobias Kargoll
© Hiphop.de
Hiphop.de-Chef Tobias Kargoll
Xatars Handeln stehe für den Bruch, den es durch Streaming in der Rapszene gegeben habe – weg von langjähriger Markenbildung dank Storytelling, hin zu konstantem Output auf Streaming-Plattformen und Instagram. Heute bringt Xatar mit dem Vertrieb Groove Attack und dem Label Groove Attack TraX neue Künstler auf den Markt und mit Marken zusammen. Eine Story, die die knapp 200.000 Fans im Voting und die 36-köpfige Jury überzeugte, ihn mit dem neuen Preis zu ehren.

Unter den weiteren Preisträgern findet sich auch Vermarktungskönig RAF Camora, der nicht nur zu den meistgestreamten Rappern 2019 gehört, sondern auch Millionen Euro mit seinem Modelabel Corbo und seiner Wodka-Marke Karneval verdient. Von den Hiphop.de-Awards nimmt er diesmal den Preis für sein Lebenswerk mit nach Hause. Andere Szenegrößen wie Juju, Apache 207, Capital Bra, Shindy und Miksu werden zudem in Kategorien wie Album, Gruppe, Video, Live-Act und Song National ausgezeichnet.
© Hiphop.de
Den Macher des Jahres kürt Hiphop.de nun jährlich, um „verstärkt die Leute in den Fokus zu nehmen, die hinter den Kulissen der Szene Dinge bewegen“, sagt Kargoll. Der Preis folgt auf das Videoshow-Format „Macher“, mit dem Joans Lindemann für das Magazin seit 2019 Manager und Produzenten sowie Kreative vorstellt, die für Unternehmertum in der Hip-Hop-Kultur stehen. „Die Resonanz war sehr krass – sowohl die Views, schließlich sind hier ausnahmsweise keine prominenten Rapstars zu Gast, als auch das Feedback der Zuschauer. Das Interesse an urbanen Lebenswegen und Karrieren ist riesig. Deshalb haben wir uns entschieden, die größten Leistungen auch mit einem Hiphop.de Award auszuzeichnen“, sagt Kargoll.


Und auch bei der Vermarktung des eigenen Events macht Hiphop.de Fortschritte. So sind in diesem Jahr das Musikhaus Thomann sowie Lautsprecher Teufel als Sponsoren der Awards an Bord. ems
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