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Rakuten Advertising
Rakuten-Studie

Wie die Krise den E-Commerce beeinflusst

Die unsichere Wirtschaftslage und die steigenden Kosten für Energie, Kraftstoffe und Lebensmittel haben die Konsumentenbedürfnisse verändert. Die Kauflaune bei Verbrauchern ist kurz vor der bekanntlich umsatzstärksten Saison des Jahres - der Weihnachtszeit - gedämpft. Rakuten Advertising hat in einer Umfrage untersucht, wie sich das Online-Shopping-Verhalten der Deutschen durch die anhaltende Krisensituation verändert hat.
von Jaala Lefebre Dienstag, 06. Dezember 2022
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Die Verbraucherumfrage des Affiliate-Marketing Dienstleisters zeigt, dass 64 Prozent der Befragten vermehrt auf den Preis beim Online-Shopping achten. Nicht nur die Preisfrage wird sensibler behandelt, auch die Spontaneität der Einkäufe ist durch die Krise beeinflusst. So shoppen 47 Prozent der Befragten weniger spontan und eher bedacht auf Online-Plattformen. Um sich sicherer mit ihrer Entscheidung zu fühlen, betreiben 35 Prozent vor einem Kauf erstmal Recherche.

Für die Recherche fragen Verbraucherinnen und Verbraucher bevorzugt in ihrem direkten Umfeld nach Produktempfehlungen: 29 Prozent in der Familie, 21 Prozent im Freundeskreis und 23 Prozent stöbern durch Kundenbewertungen. Die Befragten aus der Generation Z berufen sich auch auf andere Quellen. Zu den Top drei der wichtigsten Gründe für eine Kaufentscheidung zählen für sie mit 32,5 Prozent die Reviews von Influencern. Das Scrollen und Liken auf Social Media regt eine große Mehrheit (86 Prozent) zum Kauf an, wie eine vorläufige Umfrage bestätigt.

Der Einfluss von Social Media Plattformen auf die Kaufentscheidung spiegelt sich auch im Weihnachtsgeschäft wider. 20 Prozent der Befragten holen sich für Geschenke auf TikTok, Youtube, Instagram und Twitch Inspiration. Mit einem Prozent mehr ist allerdings die Google-Suche die Hauptinspirationsquelle.

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Neben dem Vertrauen in Influencer und Google setzt ein Teil der Verbrauchergruppe (10 Prozent) auf eine emotionale Bindung zum Produkt oder der Marke. Acht Prozent kaufen bevorzugt bei ihrem Lieblings-Onlinehändler.

Um sich seiner Geschenke sicher zu sein, achtet ein Drittel bei der Bestellung auf Individualität und Sorgfalt. 21 Prozent der Verbraucher erwägen als Sparmaßnahme für ihre Weihnachtsgeschenke auf Alternativprodukte statt Premiummarken zurückzugreifen. Die Hälfte aller Befragten geht beim Online-Shopping gezielt auf Schnäppchenjagd. Der Preis steht dabei mit einer Steigerung von 67 Prozent zu vergangenem Jahr im Fokus.

Der Studiensteckbrief und weitere Details können bei Rakuten Advertising abgerufen werden. jl
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