Privatsphäre im Netz

Warum der wissbegierige Surfer nur eine hartnäckige Fiktion ist

Schreckgespenst der Werbungtreibenden: der komplett anonyme Surfer
© complize / M.Martins / adobe stock
Schreckgespenst der Werbungtreibenden: der komplett anonyme Surfer
Es hat lange gedauert, aber vergangene Woche vermeldete Facebook endlich den Start der "Clear History"-Funktion. Los geht’s in Irland, Spanien und Südkorea, der Rest der Welt soll folgen. Nutzer können nun nachsehen, was Facebook über ihre Aktivitäten auf externen Websites weiß – Daten, die unter anderem über den Facebook-Pixel gesammelt werden. Diese Informationen lassen sich künftig vom Userprofil abtrennen, sie fallen fürs Targeting weg. Es ist ein klares Zeichen: Die digitale Werbebranche verspricht mehr Privatsphäre. Aber interessiert das die Nutzer überhaupt?
"Clear History" darf natürlich als positives Signal an die Datenschützer interpretiert werden, die Facebook mehr denn je im Visier haben. Klar ist aber auch, dass das Opfer nicht allzu groß sein wird: "Facebook kann eine solche Möglichkeit leichten Herzens anbieten", sagt Markus Windisch, Director Media bei der Agentur Plan.Net NEO.

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