Pride Parades

So emotional macht sich Coca-Cola für sexuelle Vielfalt stark

US-Schauspieler Nicolas Coster ruft zu mehr Toleranz auf
© Coca-Cola
US-Schauspieler Nicolas Coster ruft zu mehr Toleranz auf
Seit Wochen schon feiern sich Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender auf den diversen Umzügen des Christopher Street Day (CSD) selbst - und fordern ihre Rechte ein. Nachdem hierzulande bereits Unternehmen wie Warsteiner, Vodafone, Condor und BMW der LGBTQ-Community mit lokalen Aktionen den Rücken stärkten, meldet sich jetzt Coca-Cola mit einer globalen Aktion zu Wort. Der jüngste Werbespot des Unternehmens ist ein eindringlicher Appell für mehr Toleranz.
Die Hauptrolle in dem Commercial spielt kein Geringerer als Nicolas Coster. Der britischstämmige US-Schauspieler, der in dem von McCann EMEA gemeinsam mit Garage Films und Regisseur Albert Uria produzierten Coke-Zero-Werbespots "First Taste" die Figur des Mr. Hadley spielte, berichtet in dem Spin-Off des Werbefilms von seinen Erfahrungen mit queeren Lebensmodellen. Vor allem aber teilt er die Geschichte seines homosexuellen Sohnes Ian Coster. Der Schauspieler, der gemeinsam mit seinem Vater in "Chemical Cut" zu sehen war, war im Jahr 2016 nach einer Überdosis Drogen gestorben


Die Pride-Parade-Szene aus dem "First Taste"-Spot habe ihm schon deshalb sehr gut gefallen, weil sie ihn an seinen Sohn erinnert habe, erzählt der 84-Jährige in dem Commercial, um wenig später einen Wunsch zu äußern: "Ich wäre wirklich glücklich, wenn die Welt in den nächsten Jahren durch die Pride-Szene ein wenig toleranter würde. Wenigstens ein bisschen." Ein Wunsch, dem sich Coca-Cola anschließt. "Wir auch, Nicolas", teilt der Getränkeriese am Ende des Spots mit. 

Coca-Cola will mit dem Commercial nach eigenen Angaben klar Stellung beziehen. Für ein Unternehmen, das in mehr als 200 Ländern weltweit vertreten ist, gehöre es selbstverständlich zum Alltag, die Diversität seiner Mitarbeiter zu schätzen. "Freiheit, Toleranz und Respekt sind Kernwerte von Coca-Cola. Diskriminierung und Ausgrenzung sind in keiner Form akzeptabel", teilt Coke mit. mas
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