Pinterest gehört zu den führenden sozialen Netzwerken
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Pinterest gehört zu den führenden sozialen Netzwerken
Seit gut zwei Wochen vermarktet Pinterest Werbung auf der eigenen Plattform, doch das ist erst der Anfang. Wie Jon Kaplan, Head of Global Partnerships bei Pinterest, im Interview mit HORIZONT verrät, feilt Pinterest an der Vernetzung von Marketing und Vertrieb. Die größte Herausforderung für den neuen Wettbewerber um die digitalen Werbeetats könnte allerdings sein, seinen Kunden zu erklären, dass es keine weitere Social-Media-Plattform ist.

Neben dem ursprünglichen ersten europäischen Testmarkt Frankreich, ist Pinterest nun auch in Deutschland, Österreich, Spanien und Italien im Werbegeschäft. Doch der größte Markt ist zweifellos Deutschland, wo die Plattform laut Comscore im Juni 2018 monatlich 12 Millionen Unique Visitors erreichte. Wie groß der Ehrgeiz hier ist, zeigt schon, dass mit dem Ex-Amazon-Manager Philipp Missler ein ausgewiesener Werbeexperte als CEO für die DACH-Region verpflichtet wurde.

So sieht Werbung im Pinterest Feed aus
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So sieht Werbung im Pinterest Feed aus
Und auch die erste Resonanz der deutschen Werbekunden ist vielvedrsprechend. An den Testläufen vor dem regulären Vermarktungsstart hatten sich Unternehmen wie Rewe, Tchibo und Ferrero beteiligt. Ferrero hatte Promoted Pins und Promoted Video Pins im Rahmen einer Test-Kampagne für Nutella eingesetzt und zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: Man wolle auch in Zukunft weiter auf Pinterest investieren.

HORIZONT hat mit Jon Kaplan über die Besonderheiten der Plattform gesprochen und was das nächste große Ding für Pinterest werden könnte.
Jon Kaplan, Head of Global Partnerships Pinterest
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Jon Kaplan, Head of Global Partnerships Pinterest
Herr Kaplan, Pinterest ist nun offiziell in die Werbevermarktung eingestiegen. Warum sollten Unternehmen ihre Werbeetats bei Ihnen und nicht auf anderen Plattformen investieren? Dazu muss man sich die Gründe anschauen, aus denen die Nutzer auf Pinterest unterwegs sind. Sie nutzen unsere Plattform, um auf neue Ideen zu kommen, sich inspirieren zu lassen und persönliche Projekte zu planen. Es ist also ein sehr positives und produktives Umfeld, wo das typische Verhaltensmuster ist, Ideen zu finden, die man dann offline umsetzt. Diese Haltung unserer Nutzer bedeutet auch, dass sie auf der Plattform offen für Marken und Unternehmen sind, die ihnen bei der Umsetzung ihrer persönlichen Projekte nützlich sein könnten.  Damit haben wir ein deutlich relevanteres Nutzenversprechen als viele andere digitale Plattformen, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Aber sind Sie aus Sicht der Werbekunden auch leicht zu buchen? Die erwarten von digitalen Werbeplattformen vor allem ein detailliertes Wissen über die Nutzer und vielfältige Targetingmöglichkeiten. Auf Pinterest gibt es drei zentrale Targetingstrateigen. Die traditionellste ist der demographische Ansatz: Wir haben einen hohen Anteil an Frauen in vielen Ländern, aber wir haben auch viele männliche Nutzer.

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