Pinterest-Manager Philip Missler

"Inspiration wird zu einer neuen Währung im Marketing"

Philip Missler heuerte im April bei Pinterest an
© Pinterest
Philip Missler heuerte im April bei Pinterest an
Als im Januar bekannt wurde, dass Philip Missler von Amazon zu Pinterest wechseln würde, war das ein ziemlicher Hammer. Immerhin ist Amazon auch dank Misslers Engagement im Werbemarkt inzwischen ein echtes Schwergewicht, während Pinterest gerade erst damit beginnt, um Budgets zu kämpfen. In seinem Antrittsinterview als Country Manager DACH & Nordics bei Pinterest erklärt der erfahrene Manager seine Mission - und gibt sich kämpferisch und angriffslustig.

Herr Missler, bei Amazon in Deutschland haben Sie ein Geschäft verantwortet, das inzwischen zu einem Milliarden-Business geworden ist. Warum haben Sie das für einen deutlich kleineren Player aufgegeben? Ich war sehr gerne bei Amazon und bin stolz auf das, was wir dort erreicht haben. Nach fast fünf Jahren war für mich aber ein Punkt erreicht, an dem ich mich gefragt habe, wie mein nächstes Kapitel aussehen könnte. Pinterest habe ich schon seit Langem verfolgt, das Unternehmen hat mich früh fasziniert. Als Pinterest dann entschieden hat, auch in Deutschland mit der Werbevermarktung zu starten und mich gefragt hat, ob ich diese Aufgabe übernehmen möchte, gab es für mich eigentlich keine attraktivere Mission: Menschen zu  inspirieren, ein Leben zu erschaffen, das sie lieben. Bislang habe ich diese Entscheidung in keiner Weise bereut.

So sehr unterscheiden sich die beiden Jobs doch gar nicht, oder? Wenn Sie darauf anspielen, dass beides irgendwie mit Digitalmarketing zu tun hat, dann stimmt das. Aber grundsätzlich unterscheiden sich sowohl die Unternehmen als auch ihre Modelle sehr.

Wie denn?

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats