"Perfekt für den Kurz-Urlaub"

Sixt und Jung von Matt arbeiten sich weiter an Österreich ab

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Sebastian Kurz wird unfreiwillig zum Sixt-Testimonial
© Sixt / Facebook
Sebastian Kurz wird unfreiwillig zum Sixt-Testimonial
Von wegen Tu felix Austria: Nachdem Sixt bereits die Affäre um den inzwischen zurückgetretenen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache genüsslich aufgespießt hatte, bekommt nun der gestürzte Bundeskanzler Sebastian Kurz sein Fett weg.
Wir erinnern uns: Weil Strache dabei gefilmt wurde, wie er auf Ibiza einer vermeintlichen russischen Oligarchin Staatsaufträge gegen Wahlkampfhilfe zusicherte, trat der Vizekanzler und Chef der rechtspopulistischen FPÖ von allen Ämtern zurück. Die Koalition aus Straches Partei und der ÖVP von Kanzler Kurz zerbrach daraufhin.

Und damit nicht genug: Am Montag verlor Kurz auch noch ein Misstrauensvotum, das die sozialdemokratische Oppositionspartei SPÖ gestellt hatte. Der 32-Jährige, der 2017 jüngster Regierungschef in der Geschichte der Alpenrepublik geworden war, musste daraufhin von Bundespräsident Alexander Van der Bellen seines Amtes enthoben werden.

Zwar ist nicht ausgeschlossen, dass Kurz sein Amt durch vorgezogene Neuwahlen wiedererlangt - jetzt hat er allerdings erst einmal Zeit für eine kleine Auszeit. Oder einen "Kurz-Urlaub", wie es auf dem heute veröffentlichten Motiv von Sixt heißt. Dieses zeigt den geschassten Kanzler und ein Cabrio der Marke BMW. "Diesem Angebot braucht man nicht misstrauen", heißt es in dem auf Facebook veröffentlichten Post. 
Einer Sixt-Sprecherin zufolge stammt das Motiv erneut von der Stammagentur des Unternehmens, Jung von Matt. Allerdings wird es ausschließlich auf den Social-Media-Kanälen des Mobilitätsdienstleisters veröffentlicht. Schaltungen als Anzeige in Tageszeitungen, wie noch bei dem Motiv mit Juso-Chef Kevin Kühnert geschehen, sind diesmal nicht vorgesehen. ire
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