Out-of-Home

So macht GUD die Berliner auf Uber aufmerksam

Uber wirbt unter anderem mit Riesenplakaten in Berlin
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Uber wirbt unter anderem mit Riesenplakaten in Berlin
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Uber wagt sich in Deutschland wieder kommunikativ in die Offensive, genauer gesagt in Berlin: In dieser Woche startet der Fahrdienstvermittler in der Hauptstadt eine Out-of-Home-Kampagne, um breite Aufmerksamkeit für seine Services zu generieren. Insgesamt platziert Uber in Berlin 20 analoge und digtale Motive, die in adaptierten Versionen auch als Online-Banner zum Einsatz kommen.
Besonders aufmerksamkeitsstark sind schon allein aufgrund ihrer Größe die Riesenplakate am Hermannplatz und am Raw-Gelände an der Warschauer Straße. Von den Texten her dürften aber die konventionellen Plakatmotive die besseren Blickfänger sein. Denn auf diesen wirbt Uber mit flotten Sprüchen, die dank spezifischer Platzierung auch die richtigen Zielgruppen erreichen sollen. Am Mehringdamm, in unmittelbarer Nähe zum Kult-Restaurant Mustafas Gemüsekebap, kommt etwa das Motiv "Döner" zum Einsatz. Darauf heißt es: "Ein guter Döner kann dauern, dein Heimweg muss es nicht". Auch die LGBTQ-Szene spricht Uber mit einem speziellen Motiv an. Text: "Durch die Stadt geht's nicht nur straight".

Uber: Die Out-of-Home-Motive von GUD Berlin


Auf diese Weise will Uber zeigen: Berlin und man selbst gehören zusammen. Ziel der von der BVG-Agentur GUD Berlin kreierten Kampagne ist aber nicht nur, die Wahrnehmung von Uber zu erhöhen und neue Fahrgäste zu gewinnen. Auch potenzielle Fahrer sollen sich angesprochen fühlen. Der Fahrdienstleister ist seit drei Jahren in der Hauptstadt aktiv und vermittelt Fahrten mit professionellen Chauffeuren und Taxifahrern. Auch in München, Düsseldorf und seit dieser Woche in Frankfurt bietet Uber seine Services an.


Neben den insgesamt etwa 1000 City-Lights kommen auch digitale Maßnahmen zum Einsatz. Die adaptierten Motive veröffentlicht Uber auch auf Instagram, Facebook, Twitter und im Google Display Network. Außerdem arbeitet das Unternehmen mit Influencern zusammen und veröffentlicht eigene Inhalte in sozialen Netzwerken. Darüber hinaus gehören ein Stationvideo, Infoscreens im öffentlichen Nahverkehr sowie Poster und Seitenscheibenaufkleber in U-Bahnen zum Kampagnenpaket.
Bei Uber Deutschland zeichnen Deutschland-Chef Christoph Weigler sowie Marketingleiterin Julana Chondrasch und Marketing Manager Philipp Hädrich für die Kampagne verantwortlich. Bei GUD betreuen die Geschäftsführer Katja Scholze, Jens Grüner und Christian Artopé den Kunden. Projektleitung und Beratung übernahmen Stephan Kühl, Samira Gebhardt und Sarah Solfrian, die Kreation stammt von Nicole Bode, Nicolas Schindler und Adam Pobiak.

Die Kampagne unterstreicht einmal mehr die Ambitionen von Uber, in Deutschland sichtbarer zu werden. Laut Nielsen hat das Unternehmen zwischen Januar und Ende Oktober 3,1 Millionen Euro brutto in Werbung investiert - eine Steigerung von satten 205 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das meiste Geld, nämlich rund 2,9 Millionen Euro, floss dabei in TV. ire
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