Channel

Viele Familien entscheiden gemeinsam über Anschaffungen
Victoria Borodinova/ Pixabay
Online-Shopping

Mütter entscheiden über Pflegeprodukte und Klamotten, Väter über Technik

Viele Familien entscheiden gemeinsam über Anschaffungen
Während sich die klassische Rollenverteilung in vielen Familien stark verändert hat, sind die Zuständigkeiten beim Einkaufen noch sehr traditionell: Mütter entscheiden über Pflegeprodukte, Heimtextilien und Mode, die Väter eher über Technik und Sportartikel. Über viele Produkte entscheidet aber auch die ganze Familie. Das geht aus einer aktuellen Studie von MyToys hervor. 
von David Hein Dienstag, 12. März 2019
Alle Artikel
X
So gaben 73 Prozent der befragten Eltern an, dass bei Pflegeprodukten für Kinder die Mütter entscheiden, was gekauft wird. Bei Heimtextilien sehen 63 Prozent die Mütter in der Hauptverantwortung, bei Mode und Schmuck entscheiden ebenfalls mehrheitlich die Mütter über Anschaffungen. Die Väter entscheiden eher über Multimediaprodukte (35 Prozent) und Sportzubehör (21 Prozent) für den Nachwuchs. Über viele Produkte für Kinder entscheidet aber auch die ganze Familie, zum Beispiel bei Möbeln (65 Prozent), Sportzubehör (55 Prozent) und Spielen beziehungsweise Spielzeug (50 Prozent). 


Fun Fact: Während 70 Prozent der Mütter sagen, dass sie hauptsächlich über Anschaffungen für die Kinder entscheiden, geben 58 Prozent der Männer an, dass die Familie gemeinsam über den Kauf von Produkten bestimmt. Offensichtlich sind Mütter gut darin, auch ihre Männer von ihrer Kaufentscheidung zu überzeugen. 

Eingekauft werden Kinderprodukte sowohl online als auch im stationären Handel: 56 Prozent der befragten Eltern kaufen gleichermaßen im Internet und im klassischen Geschäft. 23 Prozent shoppen mittlerweile mehrheitlich im Netz (ein Plus von 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr), nur noch 21 Prozent vor allem im Handel (-5 Prozentpunkte). Fast alle Eltern (99 Prozent) kaufen Kinderprodukte mittlerweile im Internet ein, zwei Drittel davon häufig. 
Viele Eltern sind gegenüber Sprachassistenten skeptisch
© MyToys
Viele Eltern sind gegenüber Sprachassistenten skeptisch
Jeder zweite Elternteil (49 Prozent) bevorzugt für das Online-Shopping dabei mittlerweile das Smartphone - vor allem weil es schneller geht als mit dem PC, der vielfach erst hochgefahren werden muss. Noch keine große Rolle spielen dagegen Sprachassistenten: 53 Prozent wollen sich beim Einkaufen im Netz nicht von Alexa & Co helfen lassen. Jeder Dritte kann es sich für die Zukunft zumindest vorstellen. 


Besonders wichtig beim Kauf von Kinderprodukten sind den meisten Eltern Produktbewertungen, ein aufgeräumter Onlineshop oder genug Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. "Gerade weil Eltern oft wenig Zeit haben, ist es ihnen auch beim Online-Shopping wichtig, einfach und schnell zum Ziel zu kommen. Ein auf sie zugeschnittenes Angebot, kompetente Beratung sowie eine optimale User Experience sind wesentlich, um Familien ein auf Convenience abzielendes Einkaufserlebnis zu ermöglichen", erklärt MyToys-Gründer und Geschäftsführer Oliver Lederle. Für die Umfrage wurden rund 1000 Eltern mit Kindern zwischen 0 und 15 Jahren befragt. dh
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats