Olaf Scholz und Die Linke

Schneller distanzieren mit Sixt

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Olaf Scholz wird erneut zum "Opfer" von Sixt
© Sixt
Olaf Scholz wird erneut zum "Opfer" von Sixt
Der Bundestags-Wahlkampf neigt sich dem Ende zu - und Sixt scheint erst jetzt richtig heiß zu laufen. Nur einen Tag nach dem Motiv zur Vermögenssteuer und den Köpfen prominenter Linken-Politiker legt der Autovermieter nach. Zum widerholten Mal im Visier: SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.
Der wollte in der öffentlichen Debatte bislang noch keine Absage an ein eventuelles Bündnis mit der Linkspartei leisten. Also macht Sixt dem bisherigen Finanzminister und Vizekanzler ein Angebot: Falls er sich doch noch von der Linkspartei distanzieren möchte, geht das am schnellsten mit einem Flitzer von Sixt. 


Entwickelt hat das Motiv einmal mehr Jung von Matt - wer genau hinsieht dem wird auffallen, dass sich die Agentur dabei des gleichen Fotos von Scholz bedient hat wie schon bei dem Motiv im März. Seinerzeit hatten Sixt und seine Agentur eine Bemerkung von CSU-Chef Markus Söder über den SPD-Spitzenkandidaten aufgegriffen.

Ob die SPD sich zu einer Antwort hinreißen lässt? Man wird sehen. Die Linke jedenfalls wollte das jüngste Sixt-Motiv nicht einfach stehen lassen - allerdings nutzte die Partei die Vorlage nicht als Gelegenheit für eine Retourkutsche, sondern für einen Frontalangriff auf Schwarz-Gelb. Denn bei der Union und der FDP hält man bekannterweise gar nichts von einer Vermögenssteuer.

Das von der Berliner Agentur DIG Plus, langjährige Leadagentur der Linken, entwickelte Motiv bringt es bislang auf etwas mehr als 160 Likes bei Twitter (Stand: 24.9., 13:30 Uhr).
Sixt ist derweil noch an anderer Stelle im Wahlkampf aktiv als nur in der Kommunikation: Das Unternehmen aus dem bayerischen Pullach tut sich auch mit Spenden an verschiedene große Parteien hervor. Der Website des deutschen Bundestages zufolge spendete Sixt in diesem Jahr bereits an die CSU (121.381,16 Euro) sowie an die Grünen und die FDP (jeweils 50.001 Euro). ire
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