"Nicht nur für Weltverbesserer"

Wie McDonald's mit dem Minderheitenthema Veganismus im Massenmarkt punkten will

Mit seinem neuen vegranen Burger will McDonald's die Weltverbesserer und die einfachen Fastfood-Fans überzeugen
© McDonald's/Youtube
Mit seinem neuen vegranen Burger will McDonald's die Weltverbesserer und die einfachen Fastfood-Fans überzeugen
Ein veganer Burger im Hauptmenü von McDonald’s? Für manchen Hardcore-Fan ist das ein Sakrileg. Doch den eigentlichen Tabubruch liefert die Launch-Kampagne des Big Vegan TS. Denn erstmals hat bei der Produktwerbung nicht die Marketingabteilung die Federführung, sondern das PR-Team. Der Auftritt ist ein Paradebeispiel für den Trend, Produkte als Plattform der eigenen Markenkommunikation zu nutzen.
Das Werbevideo zum Verkaufsstart ist für die Marke McDonald’s definitiv ungewöhnlich. Eine junge Ökoaktivistin hat einen Baum besetzt, um ihn vor dem Holzfäller zu retten. Für ihre Überzeugung hält sie die ganze kalte Nacht durch und widersteht der Versuchung, sich eine kleine Stärkung vom nah gelegenen McDonald’s-Restaurant zu holen.

Welche Stärkung sie da so lockt, erfährt der Betrachter erst zum Abschluss, als der Holzfäller ihr mit einem kostenlosen Big Vegan TS ein  kulinarisches Friedensangebot unterbreitet. Die Botschaft hinter der Kampagne: Fleischlose Hamburger gibt es ab sofort nicht mehr nur für Weltverbesserer, sondern für alle Fastfood-Fans.

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