Neuer Unternehmensname

Fiat Chrysler und PSA heißen nach der Fusion Stellantis

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PSA-Chef Carlos Tavares und Fiat-Chrysler-Boss Mike Manley
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PSA-Chef Carlos Tavares und Fiat-Chrysler-Boss Mike Manley
Die beiden Autokonzerne Fiat Chrysler und PSA werden nach ihrer Fusion als Stellantis firmieren. Das haben die beiden Unternehmen gestern am späten Abend bekanntgegeben. Der neue Name soll ausschließlich auf Konzernebene als Unternehmensmarke verwendet werden. Die Namen und Logos der Gründungsmarken bleiben erhalten. Den Prozess hatte die Publicis Group begleitet.
Ende Oktober 2019 haben die Autokonzerne Fiat Chrysler und PSA beschlossen zu fusionieren. Jetzt ist klar, wie das gemeinsame Unternehmen ab 2021 künftig heißen wird: Weder FCA-PSA noch PSA-FCA, sondern einfach Stellantis. Der Name geht auf das lateinische Wort "stella" (Stern, Komet) zurück und soll einerseits die Historie der beiden Gründungsunternehmen würdigen und gleichzeitig dem Konzern die Richtung weisen. "Der Bezug zur Astronomie trägt dem Geist des Optimismus, der Energie und der Erneuerung Rechnung, der diese branchenverändernde Fusion antreibt", heißt es in einer Mitteilung.

Der Kunstname, der wohl auch vermeiden soll, dass sich einer der beiden Partner zurückgesetzt fühlt, soll nur auf der Konzernebene als Unternehmensmarke genutzt werden, die Namen und Logos der Gründungsmarken bleiben unverändert. Als nächsten Schritt kündigen die fusionswilligen Partner die Enthüllung eines Logos an, das mit dem Namen zur Corporate Brand Identity wird.

Mit der geplanten 50:50-Fusion, die derzeit von den Aufsichtsbehörden noch geprüft wird, würde der viertgrößte Autokonzern der Welt entstehen. Unter dem Dach des Mega-Konzerns befinden sich dann Marken wie Peugeot, Citroen, Opel, Fiat, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo und Maserati.

Als Partner bei der Namensfindung und den weiteren Prozessschritten ist die Publicis Group an Bord. mir
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