Neuer Markenbotschafter

VW will mit Joachim Löw in die elektrische Zukunft fahren

Joachim Löw und VW-Chef Herbert Diess vor dem Pokalfinale in Berlin
© Volkswagen AG
Joachim Löw und VW-Chef Herbert Diess vor dem Pokalfinale in Berlin
VW hat einen neuen Markenbotschafter: Bundestrainer Joachim Löw wird neues Werbegesicht des Wolfsburger Autobauers. Löw soll das Unternehmen vor allem auf seinem Weg in die Elektromobilität begleiten, wie VW bekannt gibt.
Löw, der vertraglich noch bis zur Weltmeisterschaft 2022 an den Deutschen Fußball-Bund gebunden ist, kommt zumindest schon einmal aus der passenden Gegend: Der 59-Jährige stammt aus Schönau im Schwarzwald. Die Gemeinde in der Nähe Freiburg wurde bekannt für die "Schönauer Stromrebellen", die sich nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 ihre eigene ökologische Stromversorgung bauten und damit von den klassischen Anbietern emanzipierten.


Nun soll Löw VW dabei helfen, aus der Dieselkrise in ein neues Zeitalter der Mobilität zu fahren. "Joachim Löw trainiert die Nationalelf seit vielen Jahren auf höchstem Niveau und hat sich dabei auch von sportlichen Rückschlägen nicht beirren lassen", schwärmt Jürgen Stackmann, Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen Pkw. "Außerdem sei es dem seit 2006 amtierenden DFB-Chefcoach immer wieder gelungen, Umbrüche einzuleiten. "Deshalb passt er perfekt zu Volkswagen. Mit Käfer und Golf haben wir Klassen über Jahre geprägt und leiten nun mit dem ID.3 den nächsten Umbruch in der Marke ein. Wir wollen mit der Elektromobilität Millionen begeistern – ebenso wie der Bundestrainer mit seiner neuen Mannschaft", so Stackmann weiter.

Vorgestellt wurde die Partnerschaft bereits am vergangenen Samstag beim DFB-Pokalfinale in Berlin. VW ist Hauptsponsor des Wettbewerbs. Bei der Veranstaltung mit VW-Chef Herbert Diess fuhr Löw auch öffentlichkeitswirksam einen getarnten Prototyp des ID.3, des ersten Modells aus der neuen Volkswagen Elektrofamilie, die ab dem kommenden Jahr auf den Markt kommt. Weltpremiere feiert das Fahrzeug auf der diesjährigen IAA: "Mit der Einführung des ID.3 wird es Volkswagen gelingen, die Elektromobilität aus der Nische zu führen", so das Urteil des Bundestrainers. Volkswagen ist nicht nur Partner des DFB für den DFB-Pokal. Das Unternehmen ist seit Beginn des Jahres auch Mobilitätspartner des Verbandes und darf damit mit den Nationalmannschaften der Herren und der Damen werben. Außerdem engagiert sich VW auch beim europäischen Fußball-Verband Uefa und wird bei der Europameisterschaft 2020 als Sponsor auftreten. Einen großen Fokus legen die Wolfsburger nach eigenem Bekunden auf die Basisarbeit - daher auch das Motto der ersten DFB-Kampagne: "Fußball, das sind wir alle".


Joachim "Jogi" Löw ist bislang vor allem als Werbegesicht von Nivea Men in Erscheinung getreten. 2018 kam die Partnerschaft mit dem Bauzulieferer Schüco hinzu - die erste gemeinsame Kampagne stand jedoch aufgrund des frühen Aus der DFB-Elf bei der WM in Russland unter keinem guten Stern. ire
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