Neuer Markenauftritt

Chauffeur-Dienst Blacklane verpasst Sixt, Uber & Co einen Seitenhieb

Blacklane spielt auf Sixts Dienst Mydriver an
© Blacklane
Blacklane spielt auf Sixts Dienst Mydriver an
Der Chauffeur-Dienst Blacklane hat sich zum ersten Mal seit der Gründung 2011 einen neuen Markenauftritt verpasst. Und dabei schreckt die Firma mit Hauptsitz in Berlin nicht davor zurück, ihren Wettbewerbern einen Seitenhieb zu verpassen. In einem neuen Kampagnenvideo bekommen unter anderem der Fahrdienstvermittler Uber und die Taxi-Branche ihr Fett weg. Die Message von Blacklane: "Schickt den Fahrer in die Rente. Heuert einen Chauffeur an!"
Die neue Markenkampagne von Blacklane ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten, die heute beginnt, stellt sich das Unternehmen unter anderem mit einer neuen Website, einem neuen App-Icon und einem neuem Slogan vor. Der Slogan "Upgrade your travels" ersetzt das vormalige "Your professional driver", um zu verdeutlichen, dass Blacklane die Vorteile seiner Lösungen vermitteln möchte, anstatt lediglich seine Dienstleistungen zu beschreiben.


Um zu verdeutlichen, dass Blacklane nicht nur ein weiterer von mittlerweile zahlreichen Fahrdienstvermittlern ist, zieht das Unternehmen in seinem neuen (inhouse entwickelten) Kampagnenvideo selbstbewusst den Vergleich mit den Wettbewerbern. So wird in dem 15-sekündigen Commercial etwa mit leicht abgewandelten Logos auf den deutschen Autovermieter Sixt, die US-Firma Uber, den israelischen Anbieter Gett, das französische Start-up LeCab, das spanische Unternehmen Cabify und die Taxi-Branche im Allgemeinen angespielt. Das Ziel: Den Unterschied zwischen Fahrer und Chaffeuer verdeutlichen. Die Logo-Zusammensetzungen variieren in den Videos je nach Region, in der sie ausgespielt werden.


Das neue App-Icon ist ein schlichtes schwarzes Quadrat mit einem leichten Lichteffekt im unteren rechten Bereich, das an Reflektionen auf einem schwarzen Premiumfahrzeug erinnert. Kern der Kampagne ist eine Landing-Page, die den Unterschied zwischen Fahrer und Chauffeur erläutert und echte Blacklane-Chauffeure aus aller Welt in Szene setzt.


Eben diese Blacklane-Chaffeure stehen ab August - wenn die zweite Phase des neuen Markenauftritts beginnt - im Zentrum. Sie sollen in den Videos beispielsweise erklären, welche Feinheiten beim Steuern, Bremsen und Beschleunigen zu beachten sind oder was ein Fünf-Sterne-Service vor, während und nach der Fahrt wirklich bedeutet. Spätere Kampagnen werden auch andere Blacklane-Angestellte aus anderen Abteilungen wie Marketing, Kundenservice und Softwareentwicklung  in den Vordergrund stellen.

"Die Branche braucht einen Neustart", sagt Blacklane-CEO Jens Wohltorf, der die Firma gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Frank Steuer gründete, nachdem er auf seinen Geschäftsreisen viel Zeit damit verloren hat, lokale Mobilitätsanbieter zu finden und sich durch unterschiedliche Buchungsprozesse zu quälen. "Traditionelle Anbieter zeigen Chauffeure meist als unpersönliche, eher steife Zeitgenossen – genau das Gegenteil dessen, was sie ausmacht."

Die Berliner Firma Blacklane positioniert sich quasi als ein Anti-Uber und vermittelt heute weltweit Chauffeurfahrten in noblen Karrossen, Airport-Concierge-Services sowie Zugang zu über 1000 Lounges für Dienstreisende. Das Unternehmen ist in 300 Städten, 60 Ländern und an über 500 Flughäfen aktiv und will künftig aus dem Alltag der Vielreisenden nicht mehr wegzudenken sein. ron
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats