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Seiko schreibt die Geschichte der Sportzeitmessung fort

„Keep going forward“ – ganz nach diesem Motto präsentiert die japanische Uhrenmanufaktur sechs neue Modelle. Wie die Tradition der Sportzeitmessung zur neuen Prospex Speedtimer-Serie geführt hat.

Der neue Speedtimer Prospex
Seiko

Tokio, 10. Oktober 1964 – das ist der Tag, an dem die 18. Olympischen Spiele der Neuzeit beginnen. Adriaan Paulen, ehemaliger Leichtathlet aus den Niederlanden, tritt zu einer wichtigen Aufgabe an: Nicht weniger als 1278 neuartige Zeitmessgeräte sind auf absolute Präzision zu testen. Allesamt von Seiko, einem japanischen Traditionshersteller, der schon damals auf über 80 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann. Und allesamt nur für den Einsatz bei diesen Leichtathletik-Wettbewerben gebaut. 

Nach einer Stunde Erproben steht das Ergebnis fest: Zwei Uhren registrieren weniger als eine zehntel Sekunde Unterschied.
Seikos Innovation, der Speedtimer, hat den Test mit Bravour bestanden.

1/5-Sekunden-Stoppuhr von 1964
1/5-Sekunden-Stoppuhr von 1964
Seiko
Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Die Antwort: ein neuer herzförmiger Nocken auf den Waagen. Dieser Mechanismus ermöglichte ein neues Niveau der Genauigkeit, das zuvor bei manuellen Sportzeitmessern als unerreichbar galt.

Die Uhren werden fortan von vielen internationalen Sportverbänden begeistert aufgenommen und bei vielen wichtigen Sportveranstaltungen zur Zeitmessung eingesetzt. Seikos Präzision wird bekannt in aller Welt.

1969 der nächste Coup: Seiko stellt den Speedtimer mit innovativem Kaliber 6139 vor. Es handelt sich um den weltweit ersten automatischen Chronographen mit Säulenrad und vertikaler Kupplung – zwei Vorrichtungen, die die Messung der verstrichenen Zeit in einer Armbanduhr deutlich verbessern. Noch heute sind sie eine Voraussetzung für hochfunktionale Chronographen.

Gut fünf Jahrzehnte später erweitert Seiko die Prospex Speedtimer Serie um sechs neue Modelle, die von dem legendären Speedtimer inspiriert sind. Eine der Uhren erscheint in limitierter Auflage und ist eine Hommage an das Design der Stoppuhr von 1964.

Dazu gibt es eine zweite Version mit demselben Kaliber sowie eine Serie von vier Solarchronographen.

Alle neuen Uhren zeichnen sich durch fortschrittlichste Technik aus. Das Highlight der beiden Automatikchronographen ist das Kaliber 8R46. Das Uhrwerk gehört zu Seikos Chronographenserie 8R. Es verfügt über die gleichen Leistungsmerkmale wie das Kaliber 8R48, hat allerdings zwei statt drei Hilfszifferblätter und dafür ein Datumsfenster auf der 6-Uhr-Position. Dank der MEMS-Technologie ist die Hemmung besonders leicht und robust.
Seiko
Der neue Seiko Prospex Speedtimer SRQ035J1 erscheint in limitierter Auflage von 1000 Stück. Das Zifferblatt ist eine Hommage an die 1/5-Sekunden-Stoppuhr von 1964. Der Sekundenzeiger ist leicht zum Zifferblatt gebogen. Dadurch reicht er bis zu den Tachymetermarkierungen am Rand, was die Lesbarkeit verbessert. Die großen konkaven Drücker sorgen für hohe Bedienbarkeit, für die das Vorbild bekannt war.
Der zweite neue Automatikchronograph, der Prospex Speedtimer SRQ037J1, zeichnet sich durch gleiches Kaliber, Gehäuse und Armband aus. Das Zifferblattdesign ist eine subtile Anspielung auf Seikos und Japans ersten Chronographen, den Crown Chronographen von 1964. Die abgeschrägten Stundenmarkierungen, die scharfen Stunden- und Minutenzeiger mit eingefärbtem Lumibrite, die Chronographendrücker und die Markierungen auf dem äußeren Zifferblattring sind dem Design des Originals nachempfunden.

Die vier Solarchronographen werden vom Kaliber V192 angetrieben. Die Gehäuseform ist dem Original treu geblieben, aber der Durchmesser von 39 mm, die Kombination aus feinen und glatten Polierungen des Armbands und das gewölbte Saphirglas bringen sie auf den neuesten Stand von Technik und Design. Die Solarchronographen werden in vier verschiedenen Zifferblattfarben angeboten: Weiß (SSC813P1), Marineblau (SSC815P1), Gold (SSC817P1) und Schwarz (SSC819P1). Die Zifferblätter sind sandgestrahlt, um die gute Ablesbarkeit zu gewährleisten.

Mehr Infos zur neuen Seiko Prospex Speedtimer Serie finden sie hier.


Mehr als 140 Jahre sind vergangen, seitdem der 21-jährige Unternehmer Kintaro Hattori im Zentrum von Tokio ein kleines Uhrengeschäft eröffnete. Elf Jahre später stand die erste Uhrenfabrik – der Anfang einer langen Erfolgsgeschichte. Mit der neuen Speedtimer-Serie hat nun ein weiteres Kapitel begonnen.

Kintaro Hattori, Gründer von Seiko
Kintaro Hattori, Gründer von Seiko
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