Nestlé-Mediachefin Maike Abel

"In der Erfolgsmessung von Influencer Marketing sind wir noch sehr dünn aufgestellt"

Maike Abel, Head of Media Communications bei Nestlé
© HORIZONT
Maike Abel, Head of Media Communications bei Nestlé
Auf dem HORIZONT Werbewirkungsgipfel sorgte Nestlé-Mediachefin Maike Abel mit ihrer Kritik an den deutschen Werbevermarktern für Aufsehen. Im Video-Interview erklärt Abel, was Google, Facebook und Co besser machen als die hiesigen Vermarkter und warum sie sich derzeit besonders für das Trendthema Influencer Marketing interessiert.
Im Gespräch mit HORIZONT führt die Managerin zudem aus, was die GAFA-Konzerne besser machen als die deutschen Vermarkter: "Die Amerikaner sagen von vornherein: Ich habe ein gewisses Investment bekommen und möchte dem Kunden dann auch sagen können, was es ihm gebracht hat. Das sehen wir hier bei unseren lokalen Partnern nicht in diesem Umfang." In diesem Kontext wünscht sich Abel auch mehr Proaktivität der Mediaagenturen dahingehend, schon in der Beratung Benchmarks und Case Studys aus ihrem Kundenportfolio zur Verfügung zu stellen.


In der Frage nach einheitlichen Werbewirkungsstandards hat Abel eine klare Meinung: "Das Wichtigste ist, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, Tacheles zu reden und gemeinsam daran zu arbeiten." Von den aktuellen Trendthemen im Marketing und der Werbewirkung interessiert sie Influencer Marketing am meisten. Aktuell befinde man sich in einer "Test-&-Learn"-Phase, "im Hinblick auf Erfolgsmessung sind wir im Markt allerdings noch sehr dünn aufgestellt". 

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