Negativ-PR für Huawei

"Man kann hier bereits von einer Markenkrise sprechen"

Der Huawei-Auftritt beim Mobile World Congress 2018
© Huawei
Der Huawei-Auftritt beim Mobile World Congress 2018
Spionagevorwürfe ramponieren derzeit das Image von Huawei. Was kann die chinesische Elektronikmarke tun, um die Marke vor der Negativ-PR zu schützen? Experten für Krisenkommunikation sind sich darüber uneins.

Greift der chinesische Staat über die Netzinfrastruktur von Huawei Daten von Bürgern anderer Länder ab? Dieser Vorwurf steht seit Monaten im Raum – bislang unbewiesen. Gegenüber Gabor Steingart klagte Walter Haas, Chief Technology Officer von Huawei in Deutschland, kürzlich über die aus seiner Sicht ungerechtfertigte Debatte: "Selbst wenn wir aufgefordert würden, würden wir keine Daten an den Staat übertragen. Niemals. Das wäre das Ende unseres Geschäftserfolgs", so der Manager.

Doch Tatsache ist, dass Kanada auf Drängen der USA Anfang Dezember 2018 eine hochrangige Managerin des chinesischen Elektronikunternehmens verhaftete. Und in Deutschland wird seit Wochen darüber diskutiert, welche Rolle Huawei beim Aufbau einer Infrastruktur für den Mobilfunkstandard 5G spielen könnte. Das Image des Unternehmens ist angeschlagen. Hinzu kommt: Das Verhältnis von Huawei-Gründer Ren Zhengfei zum Staatsapparat gilt als undurchsichtig, wie überhaupt der ganze Mann häufig als Mysterium beschrieben wird. Reichlich Raum für Spekulationen also.

Welche Auswirkungen die Berichterstattung auf Huawei hat, zeigt eine Auswertung von Spirit for Brands für HORIZONT.

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