+Nach Klage von Verlag

Erste Influencerin wegen Schleichwerbung nach neuem Gesetz verurteilt

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Mit Elena Carrière wurde nun erstmals eine Influencerin nach dem neuen Gesetz gegen Online-Schleichwerbung verurteilt
© IMAGO / APress
Mit Elena Carrière wurde nun erstmals eine Influencerin nach dem neuen Gesetz gegen Online-Schleichwerbung verurteilt
Die Einführung des sogenannten Influencer-Gesetzes sorgt bereits seit seinem Beschluss vor einem Jahr für Aufsehen und warf vor allem viele Fragen auf. Beispielsweise, wer sich eigentlich als Influencer bezeichnen darf, wie die Werbekennzeichnung bei Audio-Beiträgen funktioniert und ob nur Links zu Produkten den Werbecharakter eines Posts begründen. Im Mai ist das Gesetz nun in Kraft getreten - und fand direkt seine erste Anwendung. Verurteilt wurde eine Influencerin, die von einem Verlag wegen nicht gekennzeichneter Werbung für E-Books verklagt worden war.
Der Bundesgerichtshof hatte den Rechtsrahmen gegen Schleichwerbung im Internet Ende 2020 nach dem Prinzip definiert, dass jede Person, die (online) Einfluss nimmt, auch transparent machen muss, in wessen Auftrag sie handelt. Auf dieser Basis ent

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