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Firefox killt ikonisches Logo - und beteiligt User am Redesign

So sehen einige der neuen Firefox-Logos aus
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So sehen einige der neuen Firefox-Logos aus
Der ikonische Fuchs, der mit seinem feurigen Schwanz die Erdkugel umschlingt, hat ausgedient: Mozillas Webbrowser Firefox will das seit 2002 bestehende Logo erneuern und bietet den Internetnutzern nun mehrere neue Vorschläge an.
Ein neues Logo sei notwendig, weil sich mit dem bisherigen keine Icon-Serie aufbauen lässt, die die anderen Anwendungen aus dem Mozilla-Portfolio repräsentieren kann. Mit beispielsweise Firefox Rocket, einem Angebot für Regionen mit geringer Bandbreite, oder Firefox Reality, einem Angebot für die virtuelle Realität, hat der Browser weitere Anwendungen, für die nun eine einheitliche Design-Sprache gefunden werden soll.

Ein Mozilla-Designteam hat in den vergangenen Wochen neue Vorschläge erarbeitet, die nun im Internet in zwei Systemen mit je elf Logos präsentiert werden - jeweils mit einer Masterbrand. Die Masterbrand soll vorzugsweise für die Gesamtmarke Firefox verwendet werden, während die Logos darunter die einzelnen Produkte repräsentieren.
So sehen die Logos in Mozillas System 1 aus
So sehen die Logos in Mozillas System 1 aus (© Firefox)
So sieht das System 2 von Firefox aus
So sieht das System 2 von Firefox aus (© Firefox)
Die User sollen nun mit ihrem Feedback mitteilen, welches System ihnen am besten gefällt. Ein Voting gibt es nicht. Mozilla will lediglich in den Markt reinhorchen und anhand der Rückmeldungen herausfinden, in welche Richtung es gehen soll. Auch wird nicht garantiert, dass ein bestimmtes System auch so umgesetzt wird, wie hier präsentiert. Die Designer behalten sich Änderungen vor.



Der Marktanteil von Firefox liegt derzeit weltweit bei etwas mehr als 10 Prozent. Nur Google Chrome ist - mit deutlichem Abstand - noch beliebter (63 Prozent). Auf Rang 3 und 4 befinden sich Safari (9,9 Prozent) und Internet Explorer (6,4 Prozent). Firefox verliert seit Jahren konstant an Marktanteil. 2009 lag der Wert noch bei mehr als 32 Prozent - nur der Internet Explorer war damals mit 56 Prozent noch beliebter. ron

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