Mountain Peak Summit

Welche Spuren die Pandemie im Wintersport und -tourismus hinterlässt

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Abfahrt ins Ungewisse: Der Wintersport liegt in der Saison 2020/21 wegen Corona weitgehend brach
© Florian Schuh / Imago Images
Abfahrt ins Ungewisse: Der Wintersport liegt in der Saison 2020/21 wegen Corona weitgehend brach
Auch wenn Wintersport im TV wie gewohnt Hochkonjunktur hat: Die Weltcups in den alpinen und nordischen Disziplinen laufen coronabedingt unter Ausnahmebedingungen - und ohne Zuschauer vor Ort. Der Wintersport-Tourismus steht weitgehend still und stürzt Veranstalter, Destinationen und Ausrüster in die Krise. Welche Folgen das für die Branche hat, diskutieren Experten am Mittwoch beim digitalen Mountain Peak Summit.
Marcus Höfl, Kopf der MHM Group, die den Mountain Peak Summit seit einigen Jahren in Kitzbühel im Vorfeld des legendären Hahnenkamm-Weltcups veranstaltet, sieht die Coronafolgen beim Blick aus seinem Bürofenster: Trotz idealer Schneeverhältnisse wie seit Jahren nicht mehr sind wegen der Pandemie-Restriktionen kaum Skifahrer an den Kitzbüheler Skipisten zu sehen, die Hotels sind weitgehend leer und somit finden sich auch keine Abnehmer für Wintersport-Equipment. "In den weniger prominenten Alpen-Destinationen dürfte die Lage noch kritischer sein als in Kitzbühel", sagt Höfl und geht davon aus, dass die Pandemie langfristige Spuren im Schnee hinterlassen wird. "Wegen der starken finanziellen Einbußen werden alternative Finanzierungsformen ins Spiel kommen, wie sie sich im Fußball zum Beispiel mit Private Equity bereits abzeichen." 

Der Mountain Peak Summit 2021 diskutiert deshalb über die Zukunft des Wintersports in der Post-Covid-Welt mit Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus unterschiedlichen Perspektiven: Jürg Capol, Marketing Director des Ski-Weltverbands FIS blickt auf die künftigen Vermarktungsaussichten des Wintersports, während Walter Reusser, Alpin-Direktor Swiss Ski, die Situation aus Sicht des Schweizer Ski-Verbands analysiert. Fritz Dopfer, ehemaliger Skirennläufer und aktuell OK-Mitglied des Kandahar-Rennens im bayerischen Garmsch-Partenkirchen, schildert die Lage eines Weltcup-Veranstalters. Welche Einschnitte die Pandemie dem Tourismus bringt, erläutert Dr. Christian Harisch, Hotelier und Obmann von Kitzbühel Tourismus, am Beispiel der österreichischen Top-Destination.
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Die von Marcus Höfl moderierte Diskussion findet am Mittwoch, 20. Januar 2021, von 15.30 bis 16.30 Uhr als Zoom-Konferenz statt. Interessierte können sich - bei begrenzter Teilnehmerzahl - hier kostenlos registieren und erhalten die Zugangsdaten nach erfolgreichger Registrierung dann direkt per E-Mail. Im Rahmen der Zoom-Konferenz können für eine abschließende Diskussionsrunde auch Fragen per Chatfunktion gestellt werden.
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