Molkereikonzern

Deutsches Milchkontor will Marke Alete übernehmen

Alete wechselt wohl den Eigentümer
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Alete wechselt wohl den Eigentümer
Die Traditionsmarke Alete könnte bald den Eigentümer wechseln. Der Molkereikonzern Deutsches Milchkontor (DMK) strebt die Übernahme der Marken "Alete" und "Milasan" sowie des Vetriebs des Babynahrungsherstellers an. Ein entsprechender Bericht des "Manager Magazins" wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Unternehmenskreisen bestätigt.

Demnach befindet sich der ehemalige Henkel-Manager Horst Jostock, der seit dem 1. Januar 2019 Alleingesellschafter der Alete GmbH ist, in intensiven Gesprächen mit der DMK. Der Molkereikonzern habe die Transaktion auch bereits beim Bundeskartellamt zur Prüfung angemeldet. Ein Sprecher der Bonner Behörde konnte dies auf Anfrage am Mittwoch zunächst nicht bestätigen.



DMK war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Laut dem "Manager Magazin" bestätigte ein DMK-Sprecher die Gespräche, wies aber auf die noch ausstehende kartellrechtliche Prüfung hin. Auf der Suche nach neuen Wachstumsfeldern sei "der Markt für Babynahrung für die Molkereigruppe von hoher Bedeutung", zitiert das Magazin den DMK-Sprecher.

Nach dpa-Informationen soll die Alete-Produktion am Standort Weiding in Bayern mit etwa 200 Mitarbeiter beim derzeitigen Eigentümer verbleiben. Die Vertriebseinheit mit etwa 30 Beschäftigten im hessischen Bad Homburg würde an die DMK übergehen.


Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé hatte im Herbst 2014 den Verkauf der Marken "Alete" und "Milasan" an private Investoren angekündigt. Zum Jahr 2015 gingen diese zusammen mit dem Werk in Weiding auf die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft BWK und den Privatinvestor Jostock über. Den 80-Prozent-Anteil der BWK hat Jostock inzwischen übernommen. dpa

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