Mit Poetry-Slammern gegen den Klimawandel

Neue Imagekampagne der Deutschen Bahn - diesmal ohne Shitstorm?

Die Deutsche Bahn setzt ein Zeichen für den Klimaschutz
© Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn setzt ein Zeichen für den Klimaschutz
Im April erhitzte die Deutsche Bahn mit der Kampagne "Diese Zeit gehört dir" die Gemüter. Leuten wie Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer missfiel, dass die Bahn zu viele Protagonisten mit Migrationshintergrund zeigte - was wiederum viele liberale Geister erzürnte. Mit ihrer neuen Kampagne setzt die Bahn jetzt auf ein Thema, das alle bewegt: die Klimadebatte.
The Trend is Bahn’s Friend: Wenn es einen Konzern gibt, der in der aktuellen Klima-Debatte glaubwürdig Punkte machen kann, dann die Deutsche Bahn. Und das tut sie in ihrer neuen Imagekampagne "Feeling good" denn auch in extenso und spielt Themen wie Artenschutz, Lämschutz und CO2-freie Mobilität.

Der Haken ist oder könnte sein: Die Qualitätsprobleme im Personenverkehr sind inzwischen so eklatant, dass sie die Berichterstattung über die Bahn prägen. Kann das ein Problem für die am Montag anlaufende Kampagne werden? Antje Neubauer, noch bis Ende des Monats PR- und Marketing-Chefin des Konzerns, hält diese Sorge für völlig unbegründet. Im Gespräch mit HORIZONT Online sagt sie: "Für mich gibt es diese Verkoppelung nicht. Nachhaltigkeit und Ökologie stecken in unserer DNA, hier sind wir ganz weit vorne. Das Qualitätsproblem ist erkannt, an jeder einzelnen Ursache wird intensiv gearbeitet. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unsere Kunden und unsere Stakeholder diesen Unterschied erkennen."

Die beiden Kernelemente der 360-Grad-Kampagne, die vom 9. September bis 6. Oktober läuft, sind ein klassischer TV-Spot sowie fünf längere Poetry Slams für die Online-Kommunikation.

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