Mit Musik von Rammstein

Mit diesen starken Spots wirbt der DBS für sein Paralympics-Team

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Die Kampagne "Mein Weg" stellt die AthletInnen des Team Deutschland Paralympics in den Mittelpunkt
© Youtube / Team Deutschland Paralympics
Die Kampagne "Mein Weg" stellt die AthletInnen des Team Deutschland Paralympics in den Mittelpunkt
Am kommenden Dienstag startet mit den Paralympics in Tokio die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt. Um sowohl das Event als auch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) zu bewerben, hat die Kreativagentur Creative Cosmos 15 eine crossmediale Bewegtbildkampagne kreiert, unterlegt mit dem bekannten Rammstein-Song "Ich will". In acht Spots stehen dabei mehrere Spitzensportler des deutschen Paralympics-Teams mit ihren außergewöhnlichen Leistungen und ihrem unbedingten Willen zum Sieg im Mittelpunkt.
Unter dem Motto "Choose hard. Never easy." ist die Kampagne "Mein Weg" vor wenigen Tagen aufmerksamkeitsstark im Rahmen des Supercup-Finales zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München auf den Stadionleinwänden angelaufen und soll die Wahrnehmung für den Spitzensport von Menschen mit Behinderung in Deutschland erhöhen. Vom 16. bis 22. August wird jeden Tag einer der Clips auf den Social-Media-Kanälen des Team Deutschland Paralympics sowie auf den Seiten der Athletinnen und Athleten veröffentlicht.

Die Kombination aus emotionalen Botschaften der deutschen ProfisportlerInnen über ihren Werdegang untermalt mit dem Rammstein-Sound sieht DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher als "die wohl stärksten Bilder des Para-Sports, die es in Deutschland je gegeben hat. Diese Clips, da sind wir uns schon jetzt sicher, werden für Aufsehen sorgen und ein Millionenpublikum erreichen." Für die Kreation und Produktion der Spots zeichnet die Kreativagentur von Joko Winterscheidt und Matthias Schweighöfer, Creative Cosmos 15, verantwortlich.
Sowohl der Hauptspot als auch die sieben Einzelspots stellen den Ehrgeiz der AthletInnen des Team Deutschland Paralympics in den Fokus und würdigen ihre beeindruckenden Leistungen. "Wir haben dramaturgisch bewusst darauf verzichtet, die Behinderung zu inszenieren, sondern wollten den Menschen und den harten Kampf näherbringen, der zu Bestleistungen führt", erklärt Florian Ross, der bei diesem Projekt Regie geführt hat.

"Trotz aller positiver Entwicklung ist die Aufmerksamkeit für den Para-Sport längst keine Selbstverständlichkeit. Noch immer müssen wir dafür kämpfen, dass unsere Athletinnen und Athleten die Wahrnehmung erhalten, die sie aufgrund ihrer Leistungen verdienen. Umso erfreulicher ist es, dass die weltweit bekannte Band Rammstein die Verwendung ihres treffenden Songs 'Ich will' für dieses Projekt freigegeben hat und uns somit zusätzliche Strahlkraft verleiht", sagt Beucher, der sich durch die Kampagne einen weiteren Schub für die paralympische Bewegung sowie den Sport von Menschen mit Behinderung insgesamt erhofft.
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