Mission Impossible

BMW und Tom Cruise retten die Welt

Ethan Hunt rast auf einer BMW R nineT Scrambler durch Paris
BMW
Ethan Hunt rast auf einer BMW R nineT Scrambler durch Paris
Sie sind wieder unterwegs in einer "Mission Impossible": Tom Cruise als Ethan Hunt, sein Team und die BMW Group. Zum dritten Mal ist der Premiumhersteller mit seinen Fahrzeugen und Motorrädern Teil der Kultreihe. Spektakulär und sehr, sehr dynamisch.
Wer genau hinschaut kann die Halterung für die Go Pro am neuen BMW M5 noch sehen, die das Filmteam bei den Dreharbeiten für besondere Aufnahmen eingesetzt hat. Ansonsten steht das Fahrzeug fast wie neu da. Keine Kratzer, keine Beulen. Das ist ein Wunder. Schließlich ist Ethan Hunt damit gefahren. Der legendäre Agent, der mit seinem Team immer unmögliche Missionen übernimmt, um die Welt zu retten und bei den rasanten Verfolgungs- oder Fluchtszenen durchaus auch die Fahrzeuge seiner Lieblingsmarke schrottet.
Der M5 ist Teil einer kleinen Ausstellung in der BMW Welt mit der die BMW Group bis September die erneute Zusammenarbeit mit Paramount Pictures und Skydance Media bei der Action-Filmreihe feiert. Seit gestern läuft "Fallout" in den deutschen Kinos, am Mittwoch gab es in der BMW Welt für die BMW-Mitarbeiter, die an diesem Projekt teilgenommen hatten, eine Preview.

Seit 2011 sind Münchner Partner der kultigen Serie mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Zum einen kann BMW auf einer globalen Plattform neue Modelle, wie aktuell den BMW M5, präsentieren, für den ohnehin Kommunikation stattgefunden hätte. Zum anderen kann der Konzern mit dem Placement neue Technologien vorstellen. Mit dem Smartphone beispielsweise einen BMW autonom anfahren lassen und steuern - kein Problem. Aber es gibt noch einen weiteren Grund: "Wir können über solche Filme Dinge zeigen, die wir normalerweise in unseren Kampagnen aus rechtlichen Vorgaben nicht zeigen dürfen", sagt Uwe Dreher, Leiter Markenkommunikation BMW, BMW M, BMW i. Gemeint sind damit vor allem die dynamischen, actionreichen Fahrszenen, die in vielen Märkten wie etwa in UK oder Frankreich im klassischen TV-Spot nicht erlaubt sind. Und in denen Tom Cruise die Fahrzeuge und Motorräder nicht selten an ihre Leistungsgrenze bringt, egal ob es sich dabei um einen Frischling handelt oder um einen 5er BMW aus dem Jahr 1986.
So wirbt BMW in Print für die Kultreihe
So wirbt BMW in Print für die Kultreihe (© BMW)
"Mission to Thrill" ist daher gut gewählt als Leitmotiv für die globale Marketingkampagne, mit dem BMW den Filmstart begleitet. Die Kampagne selbst enthält viele Bestandteile: Vom TV-Spots über Printanzeigen, das Ausspielen von Filmen und Postings über die eigenen Plattformen bis hin zu Kinoevents bei Händlern. "Uns ist wichtig, dass der Content relevant ist und zur Handlung passt", sagt Dreher. Und das heißt vor allem in dem Fall: die Dynamik feiern.



Das gilt auch für BMW Motorrad, seit einem Jahr eine eigenständige Marke im Portfolio der BMW Group und zum zweiten Mal dabei. Zumal Tom Cruise die BMW R nineT Scrambler nicht minder hart anfasst als die Modelle aus der Pkw-Abteilung. Es geht um authentische, reale Erlebnisse, nicht um spekakuläre Inszenierungen am Computer. Für BMW Motorrad ist das perfekt.  "Wir wollen die bekannteste und begehrenswerteste Motorradmarke der Welt werden", sagt Svenia Ohlsen, Leiterin Brand Experience bei BMW Motorrad.
Dazu könnte der Film in der Tat beitragen. Schon am ersten Wochenende in den USA und weiteren 29 Ländern spielte der Film knapp 155 Millionen US-Dollar ein. "Das ist deutlich besser als der letzte Teil war. Wir steuern auf ein neues Rekordergebnis zu", sagt Florian Ritter, Co-Managing Director bei Paramount Pictures Deutschland. Die Chancen stehen damit nicht schlecht, dass Ethan Hunt und BMW eine weitere Chance auf eine neue Mission Impossible bekommen. mir
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