Magenta TV

So witzig erinnern Christian Ulmen und Fahri Yardim an "Heimkommen"

Fahri Yardim (l.) und Christian Ulmen schwören sich in dem Spot, niemals Weihnachtswerbung zu machen
© Deutsche Telekom / Youtube
Fahri Yardim (l.) und Christian Ulmen schwören sich in dem Spot, niemals Weihnachtswerbung zu machen
Im Oktober startete die Deutsche Telekom ihre Werbeoffensive für das Entertainment-Angebot Magenta TV. Im Mittelpunkt: die beiden Schauspieler Christian Ulmen und Fahri Yardim. Das aus der Comedyserie "Jerks" bekannte Duo improvisierte sich seither genauso charmant wie witzig durch mehrere TV-Spots. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit dürfen die Testimonials wieder ran - und schwören sich in dem urkomischen Onlinefilm von DDB, dass sie niemals gefühlsduselige Weihnachtswerbung machen werden.
In dem fast zweiminütigen Clip, den die Telekom über die Digital- und Social-Media-Kanäle verbreitet, sitzen Ulmen und Yardim auf dem Sofa, im Hintergrund funkelt der geschmückte Weihnachtsbaum, auf dem Wohnzimmertisch brennen die Kerzen auf dem Adventskranz. Das perfekte Setting für einen Weihnachtsspot für Magenta TV also. Eigentlich. Denn dann bittet Ulmen seinen Kumpel Yardim, dass die beiden auf keinen Fall einen Weihnachtsspot drehen, sollte die Telekom mit einem solchen Angebot auf sie zukommen. Schließlich sei emotionale Weihnachtswerbung, bei dem man vor Weihnachtsbaum und Adventskranz sitzt, das peinlichste, das es gibt. Das nennt man dann wohl Metaebene. Doch damit noch nicht genug: Als die beiden Testimonials das Thema eigentlich schon abgehakt haben, bemerkt Yardim auf einmal, dass Ulmen ihn an seinen Großvater erinnert. Und dann erzählt der 38-jährige Hamburger sichtlich gerührt eine Geschichte von einem einsamen "dösbaddeligen" Opa, die den meisten Zuschauern bekannt vorkommen dürfte. Es ist exakt die Handlung des Weihnachtsspots "Heimkommen" von Edeka und Jung von Matt aus dem Jahr 2015.
Wie schon die übrigen vier Magenta-TV-Spots aus dem Herbst ist auch "Niemals machen wir Weihnachtswerbung" ohne Skript entstanden und nahezu komplett von den Darstellern improvisiert. Und auch diesmal geht das Konzept auf - weil das Duo Ulmen/Yardim einmal mehr zeigt, wie eingespielt es doch ist und so für subtile Situationskomik sorgen kann, die beim Zuschauer besser ankommt als viele andere Weihnachtskampagnen großer Marken. tt


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